Ilsanker bricht den Bann!

Salzburg feiert einen Arbeitssieg gegen den SK Sturm...
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Der SK Sturm Graz ist seit Jahren ein gern gesehener Gast in der Arena in Wals-Siezenheim. Seit Beginn der Ära Red Bull konnten die „Blackys“ in Salzburg nicht mehr gewinnen und diese Serie sollte auch heute weitergehen. Die Grazer angeschlagen nach der Heimpleite gegen die Admira, Seriensieger Salzburg (sämtliche Partien im Oktober gewonnen) schwimmt dagegen auf einer Welle des Erfolges. Man war geneigt, von klaren Verhältnissen zu sprechen.

Roger Schmidt schonte den angeschlagenen Jonatan Soriano für das Match in Lüttich am kommenden Donnerstag, des weiteren fehlte Sadio Mané gelb-gesperrt. Die Gastgeber gingen nach dem Kantersieg in Kapfenberg hochmotiviert ins Spiel, die Aufstellung sah wiefolgt aus:

Gulacsi
Schwegler – Ramalho – Hinteregger – Ulmer
Kampl – Leitgeb – Ilsanker – Svento
Soriano – Alan

Match mit Startschwierigkeiten

Alan scheitert vom Punkt / (C) GEPA

Alan scheitert vom Punkt / (C) GEPA

Die Anfangsphase vor fast 11.000 Zuschauern war von gegenseitigem Abtasten geprägt. Salzburgs Spiel ging zwar klar in Richtung Offensive, die Gäste hielten jedoch gut dagegen und waren in der Defensive nur schwer zu knacken. Dazu fehlten mit Soriano und Mané zwei „Leit-Bullen“ der letzten Wochen, darum verging beinahe eine halbe Stunde, bis sich nennenswerte Gelegenheiten einstellten. Einem Alan-Treffer verwehrte Ouschan dazu noch, wenn auch zu Recht, die Anerkennung, nachdem Assistgeber Svento im strafbaren Abseits den Ball zugespielt bekam. Danach nahm die Partie aber Fahrt auf.

Zunächst prallte ein von Ramalho abgefälschter Leitgeb-Freistoß an die Querlatte, kurz darauf stand Svento nach einem weiten Ball alleine vor Pliquett, der Sturm Goalie behielt allerdings die Nerven und entschärfte die Situation.

Den größten Sitzer in der ersten Halbzeit vergab Alan – und zwar vom Elfmeterpunkt. Nachdem Andi Ulmer vom Grazer Rechtsverteidiger Philipp Hütter gelegt wurde, trat der Brasilianer zum Strafstoß an. Pliquett sprang ins richtige Eck und parierte den Strafstoß.

Damit ging die Partie torlos in die Halbzeit.

Gulacsi hält sicher 

In der Pause wurden zwei Nachwuchsmannschaften von Red Bull Salzburg geehrt, die jeweils ihre Ligen gewinnen konnten. Zuerst wurden die Meisterpokale übergeben, im Anschluss daran durften die Stars von morgen unter Jubel der Zuschauer eine Runde durch die Red Bull Arena drehen.

Aber zurück zum Spiel. Keine Minute in Durchgang zwei war vergangen, da gab Christoph Leitgeb für die Salzburger einen ersten Warnschuss in Richtung Benedikt Pliquett ab.

Auf der Gegenseite wurde es dann gleich dreimal gefährlich für das Salzburg-Tor. Zuerst wurde ein abgefälschter Beric-Schuss zur Prüfung für Gulacsi, auch ein Distanzversuch von Beichler strich knapp an der rechten Stange vorbei. Schließlich hatte wiederum Beichler nach schönem Lochpass die Chance auf das 0:1, Gulacsi behielt im eins gegen eins jedoch die Oberhand.

Die Partie wurde rasanter, jedoch nicht wirklich besser. Das Fehlen von Soriano und Mané merkte man an allen Ecken und Enden. Erst ein Distanzschuss von Stefan Ilsanker konnte Gefahr für die Grazer erzeugen, doch auch hier blieb Pliquett Sieger.

Ilsanker erlöst die Bullen / (C) GEPA

Ilsanker erlöst die Bullen / (C) GEPA

13 ist eine Glückszahl!

Jedoch nicht in der 68. Minute, da wurde der Deutsche endlich bezwungen. Zuerst köpfte Ilsanker nach einer Ecke an die Querlatte, doch bevor man sich im Stadion wegen dieser erneuten vergebenen Chance die Haare raufen konnte, beförderte „Ilse“ den Ball in die Maschen! Der Bann war gebrochen, die Erleichterung jedem, mit Ausnahme des immer stiller werdenden Sturm-Anhanges, anzusehen.

Nach dem Führungstreffer vermutete man einen Sturmlauf der Gäste, doch Salzburg ließ diesen nicht zu. Tobias Kainz zog da mal aus der Distanz ab, Gulacsi konnte er dennoch nicht überwinden.

Salzburg hatte in der Schlussphase noch zwei „Hundertprozentige“, um das Ergebnis in die Höhe zu schrauben, doch Teigl per Kopf und Alan im eins gegen eins mit Pliquett konnten nicht mehr anschreiben.

Apropos Alan. Der Brasilianer könnte möglicherweise Thema für die österreichische Nationalmannschaft werden. Nachdem in den letzten Tagen die Äußerungen von Alan, für Österreich spielen zu wollen, durch die Medienlandschaft geisterten, machte in der Halbzeitpause ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner die „Causa Alan“ zum offiziellen Thema. Die Möglichkeit, dass der (Noch-)Brasilianer eines Tages für das österreichische Nationalteam aufläuft, sei eine interessante Möglichkeit, die man in den nächsten Tagen und Wochen prüfen müsse.

Die Partie bog mit dem 1:0 in die Zielgeraden ein und am Resultat änderte sich auch nichts mehr. Der FC Red Bull Salzburg ist damit seit 33 Spielen ungeschlagen und zieht an der Tabellenspitze somit einsam seine Kreise.

Zahlen, Daten, Fakten

FC Red Bull Salzburg

1:0

SK Puntigamer Sturm Graz

FC Red Bull Salzburg – SK Puntigamer Sturm Graz

14. Runde der tipp3 Bundesliga, Red Bull Arena, 10.895 Zuseher
Schiedsrichter: Ouschan
Tore: Ilsanker (68.)
Gelbe Karten: Hinteregger, Alan; F. Kainz, Hütter, Madl, Beichler
Rote Karte: –

Für SALZBURG12.at berichteten Alex Januschewsky und Christoph Lumetzberger aus Salzburg.

Kategorien
FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
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