Erster „Nuller“ nach einem Jahr

Die Admira fügte dem Tabellenführer der Liga die erste Niederlage zu...
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Zugegeben: Wenn man nach einer berauschenden Europacup-Nacht aus Belgien zurückkommt und man in der Südstadt, in der BSFZ-Arena antritt, dann kann man schon einen kleinen Kulturschock bekommen.

Den Salzburgern machte dies jedoch nichts aus, wollte man doch zum ersten Mal seit dem Aufstieg der Admira im Jahr 2011 wieder in der Südstadt gewinnen und den beeindruckenden Rekord von 33 Spielen ohne Niederlage en suite ausbauen.

Die Bullen mussten weiterhin auf den verletzten Jonny Soriano verzichten, dazu fehlte Martin Hinteregger mit einer Gelb-Sperre. Unsere Startelf:

Gulacsi
Schwegler – Ramalho – Schiemer – Ulmer
Svento – Leitgeb – Ilsanker – Mané
Alan – Kampl

Salzburg kommt nicht so recht ins Spiel

Die Admira wehrte sich nach Kräften / (C) GEPA

Die Admira wehrte sich nach Kräften / (C) GEPA

Die erste Hälfte in der Südstadt ist im Grunde schnell erzählt. Die Admira stand hinten dicht gestaffelt und ließ keine großen Chancen für die Gäste zu. Bei einem Leitgeb-Distanzschuss und einem Schiemer-Kopfball hatten die Hausherren Glück, ansonsten waren in Halbzeit eins keine Salzburg-Großchancen zu notieren.

Die größte Chance im ersten Durchgang für die Admira lief über Thürauer und Auer. Dieser spielte den klugen Pass auf René Schicker, der die Kugel knapp am rechten Pfosten vorbeischoss. Aber auch dieser Versuch wird nicht als „Abschluss-Lehrbeispiel“ in die Geschichtsbücher eingehen.

Admira netzt eiskalt

Der zweite Durchgang war da ungleich ereignisreicher – und begann eigentlich programmgemäß.

Dusan Svento hatte unmittelbar nach Wiederanpfiff den „Hundertprozenter“, doch Kuttin im Admira-Tor parierte mit einer Glanztat den Schuss des Slowaken.

Auf der Gegenseite landete der Ball dann zum ersten Mal in den Maschen. René Schicker beförderte das Spielgerät mit dem Hinterkopf nach Freistoß von Daniel Toth in die lange Ecke, die „graue Maus“ der Liga jubelte und Salzburg wusste nicht so recht, wie man in Rückstand geraten konnte.

Der überlegene Tabellenführer versuchte, die passende Antwort auf den Rückstand (den ersten seit dem Grödig-Heimspiel im August!) zu geben, doch die Gastgeber schlugen erneut zu.

Diesmal war Christoph Schösswendter, erneut mit dem Hinterkopf, zur Stelle und stellte nach einem Eckball von René Schicker auf 2:0 für die Gastgeber. Das Tabellenschlusslicht nutzte seine Chancen eiskalt aus und durfte nun durchaus mit der Sensation spekulieren.

Anschlusstreffer und Entscheidung

Doch die Salzburger gaben nicht auf. Roger Schmidt tauschte doppelt, brachte Meilinger und Berisha. Der Norweger war es auch, der den Anschlusstreffer vorbereitete. Nach einem präzisen Stanglpass von der rechten Seite spitzelte Sadio Mané den Ball an Kuttin vorbei ins Tor.

Hoffnung keimte auf, doch mitten in die Angriffsbemühungen der Salzburger hinein fiel das entscheidende 3:1.

Die Admira stemmte sich gegen Salzburg / (C) GEPA

Die Admira stemmte sich gegen Salzburg / (C) GEPA

Einen weiten Ball fing sich Issiaka Ouedraogo gekonnt herunter und beförderte das Spielgerät mittels schönem und platziertem Lupfer genau ins Kreuzeck. Gulacsi konnte dem sich ins Tor senkenden Ball nur mehr nachsehen. Damit war die Entscheidung in Maria Enzersdorf gefallen.

Red Bull Salzburg musste damit nach 33 ungeschlagenen Liga-Spielen in Folge die erste Niederlage einstecken. Zuletzt verlor man am 24. November 2012 in Ried. Mit dem selben Resultat wie heute.

Nach den zuletzt gebotenen Leistungen kann man trotzdem mit erhobenem Haupt in die kurze Länderspielpause gehen. In zwei Wochen kommt es dann in Hütteldorf zum Duell Zweiter gegen Erster. Spätestens dann sollte der Ärger über die (unnötige) Niederlage in der Südstadt verflogen sein.

Zahlen, Daten, Fakten

fc_admira_wacker-jpg

3:1

FC Red Bull Salzburg

FC Admira Wacker – FC Red Bull Salzburg

15. Runde der tipp3 Bundesliga, BSFZ-Arena, 3.441 Zuseher
Schiedsrichter: Grobelnik
Tore: Schicker (54.), Schösswendter (61.), Ouedraogo (82.); Mané (68.)
Gelbe Karten: Windbichler, Schösswendter, Ebner, Schicker, Schwab; Schwegler
Rote Karte: –

Für SALZBURG12.at berichtete Christoph Lumetzberger aus der Südstadt.

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FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
2 Anzahl der Kommentare
  • Beim Prestigeduell eine neue Rekordserie starten! › SALZBURG12.at
    21 November 2013 at 11:11
    Leave a Reply

    […] FC Red Bull Salzburg riss im letzten Spiel die Rekordserie. Ausgerechnet das Tabellenschlusslicht aus der Südstadt war der Stoplerstein. Man merkte den […]

  • Salzburg-Kicker bei ihren Nationalteams › SALZBURG12.at
    19 November 2013 at 12:13
    Leave a Reply

    […] Nach dem gestrigen Ende der Rekordserie werden einige FC Red Bull Salzburg-Spieler aber keine ruhige Kugel schieben können. Welcher […]

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