Drei Punkte am Verteilerkreis

Die Salzburger besiegen die Austria mit 2:1 durch Tore von Mané und Alan...
Ramalho hatte die Defensive im Griff / (C) GEPA
Ramalho hatte die Defensive im Griff / (C) GEPA
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Nur 66 Stunden nach dem Abpfiff in Esbjerg kam es am Verteilerkreis in Wien-Favoriten zum Gipfeltreffen zwischen dem amtierenden Meister und dem souveränen Tabellenführer der Tipp3 Bundesliga.

Die Salzburger gingen unverändert zur Aufstellung in Dänemark in die Partie:

Gulacsi
Schwegler – Hinteregger – Rodnei – Ulmer
Berisha – Ramalho – Kampl – Mané
Alan – Soriano

Spiel mit offenem Visier

Trainer Schmidt und Mané bejubeln die Führung / (C) GEPA

Trainer Schmidt und Mané bejubeln die Führung / (C) GEPA

Das Spiel startete turbulent und zeigte von Anfang an, dass hier die spielerisch besten Teams der heimischen Liga zu Werke gingen. Ein Kopfball von Manuel Ortlechner streifte in den Anfangsminuten das Außennetz, auf der Gegenseite schlug die erste nennenswerte Gelegenheit gleich ein. Sadio Mané schweißte den Ball nach Soriano-Zuspiel im rechten unteren Eck ein und ließ Heinz Lindner keine Chance.

Und Salzburg drückte weiter. Mit dem Schwung der schnellen Führung kam Salzburg zu weiteren Gelegenheiten, doch Soriano konnte den Ball in aussichtsreicher Position zweimal nicht im Austria-Gehäuse unterbringen.

Der Gastgeber egalisiert

So kam die Austria in der 24. Minute zum Ausgleich. Tomas Simkovic marschierte am linken Flügel entlang, flankte gefährlich zur Mitte und fand in Persona Daniel Royer auch einen Abnehmer. Der Ex-Hannoveraner beförderte die Kugel ins lange Eck und ließ Gulacsi keine Chance.

Die Austria kam jetzt besser ins Spiel, allerdings fehlten lange Zeit gute Torchancen. Salzburg stand hinten sicher. Die beste Gelegenheit verfehlte Simkovic, der nach Okotie-Flanke auf 2:1 hätte stellen können, der Abschluss ging jedoch einen guten Meter über das Bullen-Tor.

Aber auch der Tabellenführer hätte erneut in Führung gehen können. Nach perfektem Berisha-Lochpass nahm sich Mané den Ball schön mit, schoss aber knapp neben der linken Stange vorbei ins Toraus.

Mit Vollgas ging dann auch die zweite Halbzeit los.

Blitzstart auch in Durchgang zwei

Freude bei Klein und Alan über den 2:1-Sieg / (C) GEPA

Freude bei Klein und Alan über den 2:1-Sieg / (C) GEPA

Einen Eckball verlängerte Jonny Soriano ideal, sodass Alan aus zwei Metern nur noch den Kopf hinhalten musste. Der Doppeltorschütze von Esbjerg prolongierte damit seine Topform.

Der erneute Führungstreffer beflügelte die Bullen, ein Treffer mochte jedoch weder bei einem Soriano-Abschluss nach Stanglpass, noch bei einem Alan-Schuss vom Sechzehner gelingen.

Auch Rodnei hätte sich in die Schützenliste eintragen können, nach einem Eckball kam er mit dem Kopf an die Kugel, sein Abschluss strich jedoch ganz knapp an der linken Stange vorbei.

Auf der Gegenseite hatte Royer aus einem Konter die Hundertprozentige, scheiterte jedoch mit einem schwachen Schuss alleine vor Gulacsi.

In der Schlussphase drückte die Austria auf den Ausgleich, die Salzburg-Defensive stand jedoch sicher. Die größte Chance auf das 2:2 hatte Christian Ramsebner mit einem Kopfball nach einem Corner, doch Peter Gulacsi packte sicher zu.

Durch den 2:1-Sieg in Wien stehen die Salzburger in der Tabelle blendend da. Satte zehn Punkte hat man nun Vorsprung auf den Vorjahresmeister, dem die Kombination aus vielen Verletzten und der Doppelbelastung Meisterschaft/Europacup offenbar nicht allzu gut tut.

Salzburg stellte mit dem Sieg in Wien den Uralt-Rekord von Rapid mit 30 ungeschlagenen Partien aus dem Jahr 1987 ein. Das nächste Spiel ist das Westderby am 19. Oktober um 16:30 Uhr, wo hoffentlich ein neuer Rekord für die Ewigkeit aufgestellt wird.

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FK Austria Wien

1:2

FC Red Bull Salzburg

FK Austria Wien – FC Red Bull Salzburg

11. Runde der tipp3 Bundesliga, Generali Arena, 10.075 Zuseher
Schiedsrichter: Schörgenhofer
Tore: Royer (24.); Mané (8.), Alan (48.)
Gelbe Karten: Koch, Leovac; Rodnei, Mané
Rote Karten: –

Für SALZBURG12 berichteten Marijan Kelava und Christoph Lumetzberger aus Wien.

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Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
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