Bundesliga-Klubs setzen ein Zeichen für Vielfalt

Vorurteile haben im Fußball keinen Platz!...
Kein Platz für Diskriminierung!
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Bundesliga-Klubs setzen ein Zeichen für Vielfalt
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Kein Platz für Diskriminierung!

Kein Platz für Diskriminierung!

Von 15.-29. Oktober 2013 finden zum 14. Mal die europaweiten FARE Aktionswochen gegen Rassismus und Diskriminierung statt. Bei allen Spielen der Österreichischen Fußball-Bundesliga heißt es auch heuer wieder: Vorurteile haben im Fußball keinen Platz!

Das Motto der Stadionaktionen der Klubs der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile in der 12. Runde (19./20.10.) sowie der „Heute für Morgen“ Ersten Liga in der 13. Runde (18.10.) lautet „Kein Platz für Diskriminierung“. Zum ersten Mal ist heuer auch die gesamte ÖFB Frauen Bundesliga mit Stadionaktionen in der 9. Runde (3.11.) bei der Aktionswoche gegen Diskriminierung mit dabei – Vorurteile gegen Frauen und Frauenfußball sind leider immer noch an der Tagesordnung.

Vor dem Anpfiff rufen die Teamkapitäne und -kapitäninnen zum Engagement gegen Intoleranz, Homophobie und Sexismus auf. Alle Vereine und ihre Spieler bzw. Spielerinnen bringen durch die gemeinsame Aktion mit der Initiative FairPlay. Viele Farben. Ein Spiel. am VIDC zum Ausdruck, dass im Fußball – am Spielfeld, auf den Tribünen und in den Vorstandsetagen – Ausgrenzungen und Vorurteile keinen Platz haben. Denn Fußball ist für alle da, egal welcher Herkunft, welcher Hautfarbe oder welcher sexuellen Orientierung!

Diese Botschaft wird in allen Stadien sichtbar sein – durch Transparente, die Begleitkinder, die mit Anti-Diskriminierungs-T-Shirts auflaufen werden, und Informations-Poster zur Kampagne. Die Poster werden im Stadion verteilt sowie im Vorfeld österreichweit versendet. Einzelne Vereine werden auch zusätzliche Aktionen machen, allen voran der SKN St. Pölten, der heuer von FairPlay-VIDC zum Fokus-Verein ausgewählt wurde. Beim Spiel gegen SC-ESV Parndorf am 18. Oktober wird durch eine Fanchoreographie das Engagement gegen Rassismus sichtbar: Antirassismus-Aktivisten und Aktivistinnen werden dabei portraitiert, T-Shirts verteilt und Jugendliche und Betreuer_innen des Jugendzentrums Steppenwolf sind zu Gast im Stadion.

Nationalteam zeigt Rassismus die Rote Karte

Auch der Österreichische Fußball-Bund (ÖFB) macht sich beim Spiel des österreichischen Frauen Nationalteams gegen Frankreich stark für Vielfalt und gegenseitigen Respekt im Fußball. „Fußball vereint täglich Millionen Menschen unterschiedlichster Herkunft und lässt Unterschiede verschwinden“, meint ÖFB-Teamspieler Veli Kavlak, derzeit bei Beşiktaş Istanbul unter Vertrag. „Daher müssen wir dieses Potential nützen, um gemeinsam gegen gängige Vorurteile anzukämpfen. Denn im Fußball ist kein Platz für Diskriminierung!“ Beim WM-Qualifikationsspiel der Frauen gegen Frankreich am 31.10. werden die Spielerinnen dem Rassismus die Rote Karte zeigen und ihrer Haltung durch Statements gegen Diskriminierung Nachdruck verleihen.

Die europaweiten Aktionswochen des in Wien gegründeten FARE Netzwerks bringen zwischen 15. und 29. Oktober Vereine, Fans, Verbände, NGOs und Migrant_innen aus über 40 Ländern zusammen. Die UEFA mobilisiert alle 32 Vereine der Champions League und die 48 Teilnehmer der Europa League für die FARE Aktionswochen.

Aktivitäten von Fans, Grass Roots Initiativen, Amateurvereinen und Aktivist_innen werden von FARE europaweit unterstützt. In Österreich verteil der Frauenfußballverein MFFV23 zum Beispiel Material gegen Sexismus an die Zuseher_innen, Wacker Innsbruck Fans von Tivoli Nord werden im Nord-Süd Dialog aktiv und haben eine Soli-CD aufgenommen oder Fans von First Vienna FC produzieren ein Flugblatt gegen Homophobie im Stadion.

Bundesliga: Eine Dekade aktiv gegen Rassismus

Die Österreichische Fußball-Bundesliga und seine Vereine nehmen in der zehnten Saison in Folge an der europäischen Antirassismuswoche teil. Seit 2004 beteiligten sich knapp 2.000 Profispieler, 260 Schiedsrichter_innen und 2.300 Kinder aktiv an der gemeinsamen Aktion mit der Initiative FairPlay. Viele Farben. Ein Spiel. In den Stadien wurden bislang insgesamt 278.000 Zuschauer_innen und Fans direkt erreicht. Der österreichische Vereinsfußball gehört damit zu den Aktivsten im Bereich der Aufklärung und Sensibilisierung.

Lassen wir die Vielfalt leben, auf dem Platz, in der Kurve, in den Vorstandsetagen. Darum sagen wir alle gemeinsam: Hier ist kein Platz für Diskriminierung!

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Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs - mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen. Ebenso ist er Mitglied von Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten.
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