Heute wahrlich eine „Keine Sorgen Arena“ für Salzburg

Salzburg zerlegte die Innviertler vor eigenem Publikum mit 0:5...
He's back!
MIt seinen beiden Toren trug er maßgebend zum Sieg bei
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In der letzten Saison war die Ausbeute in Ried sehr mager: aus beiden Spielen konnten die Bullen nur einen Punkt mitnehmen. Dies will man heute ändern, indem man die Punktezahl gleich übertrifft (ein Sieg würde dafür ja leider schon ausreichen).

Auf der Weide:

Gulacsi
Ulmer – Rodnei – Ramalho – Schwegler
Ilsanker – Hierländer
Mané – Kampl
Alan – Soriano 

Im Stall:

Walke, Klein, Meilinger, Berisha, Nielsen, Hinteregger, Teigl 

Schnelle Führung für die Bullen

Das Spiel startete mit viel Tempo und starkem Pressing beider Mannschaften. Daher dauerte es nicht einmal 10 Minuten ehe der erste Treffer fällt:
Ramalho rückt weit auf und kommt nach einem Zuspiel knapp im Strafraum zum Schuss und lässt Gebauer keine Chance (9’).
Alan hätte nur wenige Minuten darauf die Chance die Führung auszubauen, scheitert aber am Keeper (10’).

Die Sonnenstrahlen kommen mit dem 0:2 

Mané erobert den Ball, spiel zu Ilsanker, welcher den freuen Alan sieht, er kommt zum Schuss und netzt in das linke untere Eck ein. Nach den Toren wird Stimmung auf dem Platz und den Rängen hitziger. Beide Mannschaften gehen stärker und die Zweikämpfe, was das Publikum zum Toben bringt (lautstark vernehmbar bei einer ausverkauften „Keine Sorgen Arena“).

Christian Schwegler kommt, an einer für ihn wohl unüblichen Position, an welcher Alan oder Jonny Soriano stehen sollte, zum Ball, hat auch genug Zeit diesen anzunehmen und abzudrücken, doch er lässt sich schon zu viel Zeit und trifft Thomas Gebauer (24’).

Doppelpack für Alan

Alles befindet sich in der Rieder Hälfte, die Kampl am Ball sieht auf der linken Seite Andi Ulmer ganz allein stehen und schiebt ihm die Kugel rüber dieser flankt in die Mitte des 5m-Raums, wo Alan bereitsteht und in das Tor einnetzt (31’).

Die Rieder kommen in dieser Phase nur noch selten vor Peter Gulacsis Tor und vergeben ihre wenigen Chancen ungeschickt: Wieser versucht nach einem Corner elegant einen Fallrückzieher, scheitert aber auch ebenso elegant beim Versuch den Ball zu treffen.

Glanztat von Peter Gulacsi: Zulj holt den Ball auf der rechten Seite noch kurz vor der Torauslinie und flankt in die Mitte zu Gartler, der mit dem Kopf perfekt in die linke Ecke zielt, doch Gulacsi fängt sicher.

Fazit:
Sowohl die Rieder Spieler als auch deren Fans heizen, vor allem in den letzten Minuten,  die Stimmung im Stadion an. Die Wikinger gehen immer aggressiver gegen den Mann und werden dabei, so scheint es, von den Fans unterstützt. Durch die Hilfe des Publikums, wirkten sie auch wieder selbstbewusster und spielten offensiver – erfolglos.

Die 2. Hälfte beginnt…

…so, wie die Erste endete; Offensivspiel von Ried. Sie kommen in den Salzburger 16er, die Chance auf das 1:3 lebt, dich diesmal verhindert ausnahmsweise mal nicht Gulacsi sondern die Stange einen Treffer. Kurz darauf ist jedoch wieder unser ungarischer Keeper zur Stelle: Die Abwehr bekommt den Ball nicht aus dem Strafraum, doch Hinum kann die Chance nicht nutzen und trifft mit seinem Schuss Peter Gulacsi.

Dem Angriffsdruck der Hausherren soll ab der 54. Minute auch Martin Hinteregger (für Stefan Ilsanker) standhalten. 

10 Bullen machen das 0:4

Durch den Ausschluss von Alan (nachdem ihn Kragl, 3 Minuten zuvor, zum widerholten Male legte, kam es bei Alan zu einem verbalen Ausraster) lassen sich die restlichen 10 Salzburg nicht iritieren; ganz im Gegenteil: Kampl läuft alleine auf den Rieder Torhüter Gebauer zu und netzt zum 0:4 ein (64’). 

Nachdem 4. Tor der Salzburger nehmen auch die Rieder die Aggressivität aus dem Spiel und es wirkt, als hätten sie eingesehen, dass ein Punktegewinn hier nicht mehr möglich ist.

Unser Mittelfeldmotor Kevin Kampl

Auch Kampl traf heute, wie Alan, doppelt

Kevin Kampl erkämpft sich auf der rechten Seite den Ball und will in die Mitte des Strafraums flanken, doch ein Abwehrspieler fälscht den Ball ab ins eigene Tor (74’).

Nach diesem Tor sind die Bullen nicht mehr nur auf dem Platz weniger, sondern auch auf der Bank: Trainer Roger Schmidt und ein weiterer Betreuer müssen die Coaching Zone verlassen. Wahrscheinlich äußerten sich beide zu der, naja etwas bescheidenen, Leistung es Schiedsrichters. 

Aber auch davon lassen sich die Bullen nicht ablenken und der eingewechselte Valon Berisha hat das halbe Dutzend auf den Füßen, schießt im Strafraum aber knapp volley über das Tor (78’). Eine ähnliche Chance hatte in der 84. Minute auch Soriano: seine Heber kann Gebauer aber noch abwehren.
In der letzten Minute lässt unser Kapitän sogar nochmal das Netz zappeln, doch sein Kopfball entstand aus einer Abseitsposition.

Ansonsten verlaufen die letzten Minuten verhältnismäßig ruhig. Keine der beiden Mannschaften kommt noch zu zwingenden Möglichkeiten.

Fazit:
Die Bullen fahren hier einen ungefährdeten Sieg ein und übernehmen wieder die Tabellenführung (vor Grödig und Ried). Die Chancenauswertung war heute besser, als man es in den letzten Spielen gewohnt war. Rodnei spielte heute das erste Mal seit seiner Verletzung von Anfang an und fügte sich sehr gut in die Mannschaft ein. Alan fand heute wieder seine alte Form und belohnte sich dafür mit seinen beiden Treffern.

Zahlen, Daten, Fakten

sv-ried-jpg

0:5

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SV Josko Ried – FC Red Bull Salzburg

8. Runde der tipp3 Bundesliga, Keine Sorgen Arena, 7.300 Zuschauer
Schiedsrichter: Lechner

Tore: Ramalho (9′), Alan (16′), Alan (31′), Kampl (64′), Kampl (74′)

Gelbe Karten: Zulj, Walch, Hinum, Ziegl, Ilsanker, Schwegler, Hierländer , Kampl, Rodnei
Rote Karte: Alan

Für SALZBURG12 berichteten Christoph Lumetzberger und Marc Waschnig-Theuermann aus Ried.

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FC Red Bull Salzburg
Marc Waschnig-Theuermann

Marc Waschnig-Theuermann befasst sich schon seit seiner Kindheit mit der schönsten Nebensache der Welt; sowohl aktiv mit Freunden als auch passiv in der Red Bull Arena. Der Jurist hat das Gewinnspiel "Journalist für einen Tag" gewonnen und schreibt seitdem für SALZBURG12.at. @salzburg12at folgen
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