Erste Heimniederlage gegen den KSV

Erste Heim-Niederlage in Runde 9 für die Lieferinger...
FC Liefering vs Kapfenberg
Erste Heimniederlage gegen den KSV
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Der FC Liefering verlor in der 9. Runde der Heute für Morgen Ersten Liga daheim gegen den Kapfenberger SV 1919 überraschend mit 0:2 (0:2). 

Liefering fand von der ersten Minute an nicht richtig in die Partie. Ungewohnte Fehler und Unachtsamkeiten ermöglichten Kapfenberg schnell zwei Tore. Nach der Pause agierten die Salzburger weit aggressiver, drängten auf den Anschlusstreffer, ehe Lainer mit Gelb-Rot vom Platz flog (59.). Mit einem Mann weniger tat sich Liefering gegen die Steirer sehr schwer, kam kaum zu zwingenden Torchancen, musste sich am Ende heuer erstmals in der Red Bull Arena geschlagen geben.

Spielverlauf

Bei nasskaltem Wetter gibt es nach zwei Minuten den ersten Warnschuss von Ronivaldo, der zur Ecke abgefälscht wird.

Sechs Minuten später macht es Ronivaldo aber besser: Bingöl wird von Lainer nicht energisch genug attackiert, kann in Ruhe zur Mitte flanken, wo sich der Kapfenberger ideal löst, und Dähne mit seinem platzierten Kopfball keine Chance lässt und auf 1:0 für die Steirer stellt (8.)

10. Minute: Sharifi mit der Chance, bei Brandner ist aber Endstation.

11. Minute, erstmals Liefering. Der Schuss von Roguljic wird von Schönberger erfolgreich geblockt.

12. Minute: Nach einem Freistoß von Adjei vergibt Roguljic nur knapp.

17. Minute, Riesenchance für die Gäste! Nach einem perfekten Stanglpass von Köfler scheitert Ronivaldo an Dähne, der mit einem tollen Reflex abwehrt.

Eine ähnliche Situation wie beim 0:1 führt in der 19. Minute zum 0:2: Sencar mit der Flanke von links – und Grgic verwertet per Kopf!

Kurzes Fazit nach 20 Minuten: Liefering ist überhaupt nicht im Spiel, steht viel zu weit vom Gegner . . .

23. Minute: Sencar mit dem hohen Freistoß, Adjei klärt per Kopf.

28. Minute: Gefährlicher Querpass von Osman Ali, Schrott klärt im letzten Moment.

30. Minute: Peter Zeidler reagiert auf den aktuellen Spielstand, bringt Kovacec für Brandner.

34. Minute, Glück für Liefering: Ein Schlenzer von Bingöl geht ans Lattenkreuz!

37. Minute: Mair mit dem Zuspiel auf Quaschner, der den Ball aber nicht unter Kontrolle bekommt.

41. Minute: Gugganig fängt einen Steilpass von Grgic ab.

43. Minute: Bammer trifft mit einem Drehschuss von der Strafraumgrenze nur das Außennetz.

Pause.

Liefering bisher mit einer eher matten Darbietung, liegt 0:2 zurück.

Der ausgezeichnete Sandro Djuric in der Halbzeit: „Für mich ist das eine Super-Auszeichnung. Es ist jedoch ein Verdienst der ganzen Mannschaft, und spiegelt unsere Entwicklung speziell der jungen Spieler wider. Ich bin froh, wenn ich wieder spielen kann. Die eine oder andere Trainingseinheit mit der Mannschaft habe ich ja bereits absolviert.“

Die erste Aktion nach Seitenwechsel setzt Lainer. Dessen Schuss aus der zweiten Reihe geht aber weit am Tor vorbei (49.)

51. Minute: Quaschner verzieht nach Lainer-Zuspiel.

54. Minute, Doppelchance Kapfenberg: Zuerst pariert Dähne einen Schuss von Ronivaldo, den Abpraller setzt Bingöl neben die rechte Stange.

Die Lieferinger jetzt weit bissiger und aggressiver als vor der Pause . . .

59. Minute: Lainer hält Bingöl am Trikot fest – gibt Gelb, seine zweite in diesem Spiel, macht Gelb-Rot – Liefering in den letzten 30 Minuten mit einem Mann weniger . . .

Noch 20 Minuten. Seit dem Platzverweis ist wenig los in der Red Bull Arena. Liefering weiter bemüht, aber ohne zählbaren Erfolg . . .

Auch in der Schlussphase passiert nicht nennenswertes mehr – sieht man von dem Pfostenschuss von Jelic ab (91.) – nach 94 Minuten ist die erste Heimniederlage des FC Liefering in dieser Saison perfekt.

Tabellensituation

Durch die erste Heimniederlage in dieser Saison verlor der FC Liefering auch die Tabellenführung, liegt nun mit drei Zählern Rückstand auf Altach an der zweiten Stelle. 

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Stimmen zum Spiel

Peter Zeidler: „Die Niederlage ist verdient. Wir hatten in wahrsten Sinne des Wortes keine Chance. Der Gegner hat uns klassisch ausgekontert und die Räume gut genutzt. Nach dem 0:2 haben wir umgestellt, hatten vier Stürmer auf dem Platz. Positiv ist, dass meine Spieler nicht aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft haben. Wir sind nach der Länderspielpause einfach nicht in Tritt gekommen. Die Niederlage ist aber kein Weltuntergang, wir arbeiten weiter!“

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FC Liefering
Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs - mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen. Ebenso ist er Mitglied von Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten.
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