Ein „X“ gegen zwölf Mann

Das Duell der "Eurofighter" hatte einen unrühmlichen Hauptdarsteller....
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Das Duell der „Eurofighter“ war zugleich das Spitzenspiel der siebten Runde der Tipp3 Bundesliga. Die siegreichen Teams vom Donnerstag trafen in der Red-Bull-Arena aufeinander.

Roger Schmidt setzte heute wieder auf seine Topelf, nachdem er in Litauen an drei Positionen durchgewechselt hatte.

Gulacsi
Klein – Ramalho – Hinteregger – Ulmer
Hierländer – Ilsanker
Kampl – Mané
Soriano – Alan

Salzburg gibt den Ton an

Die Rapidler waren es, die in Persona Guido Burgstaller das erste Mal auf des Gegners Tor abzogen. Der einzige Teamspieler der Wiener ließ Andi Ulmer aussteigen und schoss nur knapp rechts am Salzburg-Tor vorbei.

Auf der Gegenseite vernaschte Mané am linken Flügel Christopher Trimmel, ging bis an die Grundlinie vor und spielte in den Rücken der Abwehr, wo Harry Pichler die Situation entschärfen konnte. Gleich im Anschluss scheiterte Alan nach Ulmer-Balleroberung und anschließender Flanke beim Abschluss, das Spielgerät ging weit übers Tor.

Gleich der nächste Sturmlauf der Gastgeber. Ulmer wurde wunderschön von Mané auf die Reise geschickt, den Stanglpass konnte Sonnleitner aus der Gefahrenzone bringen. Bei einem Kampl-Schuss kurz darauf war es Novota, der entschärfte.

In dieser Tonart ging es weiter. Mané vernaschte zwei Rapid-Verteidiger, steckte durch für Soriano. Der Spanier spielte zur Mitte, wo Rapid im Getümmel die Oberhand behielt und klären konnte.

Die nächste Topchance ließ Sadio Mané aus. Nach einer halben Stunde kam der Senegalese nach perfektem Steilpass von Soriano zum Abschluss. Der Versuch, Novota zu tunneln, landete am Oberschenkel des Slowaken.

Elfer-Alarm im Gäste-Strafraum! Schiedsrichter Ouschan übersah ein Trikot-Vergehen von Sonnleitner an Alan. Hier wäre ganz klar auf Strafstoß zu entscheiden gewesen.

Endlich geht er rein!

Der Ball zappelte in der 39. Minute erstmals im Netz der Rapidler, Ouschan versagte dem Treffer jedoch die Anerkennung. Der Reihe nach: Soriano flankte von rechts zur Mitte, Rapid konnte die Situation vorerst entschärfen, der Ball landete jedoch erneut bei Soriano. Unser Goalgetter zog ab, Novota konnte den Ball nicht unter Kontrolle bringen, der Ball landete im Tor, Mané – neben der Stange stehend – soll Novota beim abwehren behindert haben. Fragwürdige Entscheidung.

(c) GEPADie hochverdiente Führung fiel dann doch noch vor der Pause. Kampl bediente Stefan Hierländer, der Kärntner zog ab, der Ball wurde noch von Harry Pichler abgefälscht und ging via Innenstange ins Tor. Glück, welches sich die Hausherren jedoch erarbeitet hatten.

Bitterer Ausgleich durch Rapid

Den ersten Kracher in Durchgang zwei hatte Soriano. Meilinger legte per Ferse ideal für den Führenden in der Torschützenliste auf, der Abschluss war allerdings zu zentral, sodass Novota im Nachfassen entschärfen konnte.

Auf der Gegenseite fiel leider der Ausgleich. Terrence Boyd, nach etlichen Ellbogen-Einsätzen nur mehr unter Bewährung am Feld, erzielte nach Hofmann-Sabitzer-Kombination mit seinem ersten Torschuss den Ausgleich. Uff!

Salzburg konsterniert, damit war nun wirklich nicht zu rechnen.

Ilsanker hob den Ball wenige Minuten nach dem Nackenschlag über die Viererkette der Hütteldorfer, Hierländer umspielte Novota, legte sich die Kugel zu weit vor, sodass diese leider ins Toraus lief.

Danach verflachte die Partie etwas. Aufregung gab es noch bei einem Handspiel von Sonnleitner, welches der Referee abermals nicht als Strafstoß-würdig einstufte.

Die letzte Chance auf den Siegestreffer hatte Meilinger. Nach Svento-Flanke zog er volley ab, der Seitfallzieher überstieg jedoch das Gehäuse deutlich.

Die Salzburger damit zwar seit 26 Spielen ungeschlagen, hätten aber heute als Sieger vom Feld gehen müssen. Mangelnde Chancenauswertung in Hälfte eins und ein über 90 Minuten unterirdischer Schiedsrichter haben am Unentschieden allerdings einen großen Anteil. Zwei nicht gegebene Elfmeter und ein aberkanntes Tor sind die unrühmliche Bilanz des „Unparteiischen“.

Nach der Länderspielpause geht’s für die Salzburger nach Ried, wo das Duell Zweiter gegen Erster steigt.

Zahlen, Daten, Fakten

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1:1

sk-rapid-wien-jpg

FC Red Bull Salzburg – SK Rapid Wien

7. Runde der tipp3 Bundesliga, Red Bull Arena, 16.532 Zuschauer
Schiedsrichter: Ouschan
Tore: Stefan Hierländer (43.); Boyd (65.)
Gelbe Karten: Klein, Hinteregger; Boyd, Petsos, Pichler, Sabitzer

Für SALZBURG12 berichteten Alex Januschewsky und Christoph Lumetzberger aus Salzburg.

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FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
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