Salzburg scheitert an Demirel – und sich selbst!

Fener's Keeper ließ die Salzburger mit Glanztaten verzweifeln...
Salzburg scheitert an Demirel – und sich selbst!
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Salzburg wollte Revanche nehmen. Revanche für den späten Ausgleich, der den Türken die bessere Ausgangsposition fürs Champions-League-Qualifikations-Rückspiel brachte. Revanche für die mangelnde Chancenauswertung im Hinspiel und auch Revanche für die Benachteiligungen des Unparteiischen in Salzburg.

Roger Schmidt musste dabei auf den verletzten Christian Schwegler verzichten, der im Hinspiel auf seiner Seite rauf und runter gepflügt ist. Für ihn rückte Florian Klein in die Startelf. Ansonsten wurde an der Elf der letzten Wochen nichts verändert.

Gulacsi
Klein – Ramalho – Hinteregger – Ulmer
Kampl – Ilsanker
Meilinger – Mané
Soriano – Alan

Traumstart am Bosporus

GEPA-06081368022Das Spiel hätte besser nicht beginnen können. Ulmer spielte einen schönen Pass auf den starteten Kampl. Der zog den Sprint an, brachte den Stanglpass zur Mitte, wo Jonny Soriano nach nur vier Minuten zum 0:1 einschob. Allerdings foulte Alan Bruno Alves, sodass dieser die Aktion nicht klären konnte. Salzburg also im doppelten Glück und nach vier gespielten Minuten war man im Play-Off. Vorerst.

 

De-Camargo-Gedächtnistor brachte Ausgleich

Die Führung hielt nämlich nur weitere vier Minuten an. Cristian leitete einen Fenerbahce-Angriff ein, Webo flankte zur Mitte, Ulmer klärte den Ball halbherzig, sodass Kuyt auf Meireles zurückköpfeln könnte. Dieser nahm den Ball volley aus 18 Metern, zog ab und setzte die Bogenlampe ins rechte Kreuzeck! Ausgleich.

Damit nicht genug. Ein weiteres „Tor des Monats“ fabrizierte Moussa Sow. Nach Kuyt-Zuspiel nahm er den Ball an, zog in der Drehung gleich ab und setzte den Ball in die linke untere Ecke. Gulacsi ohne Chance, das Sükrü-Saracoglu flippte aus.

Moussa Sow setzte mit einem schönen Direktspiel den rechts mitlaufenden Pierre Webó ein, dies passierte leider zu schnell für die Salzburger Defensive. Der Kameruner lupfte den Ball gekonnt über den herausstürmenden Gulacsi, der auch beim dritten Gegentreffer keine Abwehrchance hatte.

Nach Konfusion in der Verteidigung der Türken kam Alan an den Ball und stürmte alleine auf Volkan Demirel zu, scheiterte jedoch mit dem Abschluss am Goalie von Fenerbahce. Der Ball prallte Meilinger vor die Beine, der den Torschuss einem Querpass vorzog – was sich leider als schlechtere Wahl herausstellte. Mehmet Topal kratzte den Ball von der Linie.

Damit stand fest: Salzburg musste in der zweiten Hälfte zweimal treffen um eine Chance auf den Aufstieg zu haben.

Bullen-Offensive zerbricht an Demirel

Die Türken setzten im zweiten Durchgang auf organisierte Defensivarbeit und zogen damit den Salzburger regelmäßig den Nerv.

Vor allem Volkan Demirel avancierte für die Hausherren immer mehr zum Matchwinner. Zuerst ließ er noch einen Distanzschuss von Alan auf Mané prallen, der im Abseits stehend einschoss, danach bewahrte er seiner Mannschaft jedoch die Führung.

(c) GEPAIn Minute 76 vereitelte er die größte Chance auf einen Salzburg-Treffer, als er eine Soriano-Direktabnahme nach Kampl-Freistoß noch aus dem Netz fischte.

Auch zehn Minuten später war das Glück den Bullen nicht hold. Mané, der heute in vielen Situationen leider zu eigensinnig agierte, spielte nach Sprint am linken Flügel schön in den Rücken der Abwehr, wo Hierländer zum Abschluss kam. Er konnte Demirel überwinden, fand jedoch in Kadlec seinen Meister, der im Rutschen die Kugel noch über das Gehäuse bugsierte.

In der Nachspielzeit setzte Hinteregger einen Kopfball knapp an der linken Stange vorbei, damit war der Zug ins Champions-League-Playoff endgültig abgefahren.

Salzburg muss sich nun, wohl oder übel, auf das Play-Off in der UEFA Europa League konzentrieren, welches am Freitag ausgelost wird.

Fenerbahce Istanbul Wappen

3:1

FC Salzburg

Fenerbahce Istanbul – FC Salzburg

UEFA Champions League, 3. Qualifikationsrunde, Rückspiel, Sükrü-Saracoglu-Stadion, 45.000 Zuschauer
Schiedsrichter: Gil (POL)
Tore: Meireles (8.), Sow (17.), Webó (34.); Soriano (4.)
Gelbe Karten: Potuk; Alan, Ramalho, Mané

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FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
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