Analyse: Unnötiges X im Westderby

Salzburgs B-Elf war kurz davor, das Westderby für sich zu entscheiden. Warum es nicht klappte......
Analyse: Unnötiges X im Westderby
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Roger Schmidt schonte in der 3. Runde im Hinblick auf Dienstag zahlreiche Leistungsträger – anfangs schien es so, als könnte selbst die Salzburger B-Elf Innsbruck dominieren, ein grober Abwehrfehler brachte diese jedoch urplötzlich zurück ins Spiel. Am Ende scheiterte man abermals an der Chancenauswertung.
Eine Analyse.

In der Viererkette ersetzte Klein den angeschlagenen Schwegler, Berisha übernahm die defensivste Mittelfeldrolle, Nielsen begann auf der „10“.

die Startformation [4-2-3-1]

die Startformation [4-2-3-1]

Salzburg begann die Partie gewohnt druckvoll: Immer wieder brachte man den Ball in den Sechzehner, wo Havard Nielsen eine beliebte Anspielstation darstellte. Der Norweger kam innerhalb weniger Minuten zu etlichen Großchancen – dass daraus kein einziges Tor entstand lag eher am fehlenden Glück, denn an fehlender Präzision.

Die Bullen waren in der Anfangsphase das klar dominierende Team, insbesondere in Sachen Ballbesitz. Dennoch war es ein Konter, aus dem das 1-0 hervorging: Jantscher, der generell viel offensiver agierte als Teigl auf der anderen Seite (siehe Aufstellungsgraphik), lauerte zusammen mit Soriano auf einen schnellen Gegenstoß, spielt diesen ideal frei und der Spanier trifft wuchtig ins kurze Eck. Ein mustergültiger Gegenangriff!

Mit Fortdauer des Spiels schwanden die Kräfte der Salzburger ein wenig, und man reduzierte das Pressing – im Wissen ohnehin in Führung zu liegen – drastisch. Trotzdem hatte man das Spiel weiterhin im Griff. Dies änderte sich als in der 36. Minute Nielsen verletzungsbedingt raus musste. Dies schwächte unser Spiel hinten und vorn: Einerseits konnte Berisha, der nach vor gezogen wurde, Nielsen nicht ansatzweise ersetzen. Andererseits musste Leitgeb die defensive Rolle von Berisha übernehmen, die keineswegs zu seiner Spielweise passt.

Am 1-1 hatte aber weder das Fehlen von Nielsen, noch Berisha, noch Leitgeb Schuld – wie schon gegen die Austria war es unzulängliches Zweikampfverhalten von Ramalho, das den Gegentreffer ermöglichte. Vom Hinterseer lässt er sich aus der Viererkette herauslocken, verliert das Kopfballduell (Bild 1), schafft es nicht ihn einzuholen (Bild 2) und kann letztendlich nur noch tatenlos zusehen wie dieser das Tor erzielt (Bild 3).

 

Ramalho Fehler 1

Fehler #1

 

Ramalho Fehler 2

Fehler #2

 

Ramalho Fehler 3

…und das Gegentor

Die zweite Hälfte begann erschreckend schwach, man steigerte sich jedoch mit Fortdauer und als Kampl und Mané eingewechselt wurden wurde auch der Zug zum Tor größer. Soriano fand noch zwei Großchancen vor, von denen zumindest eine auf jeden Fall verwandelt werden hätte müssen.
Das Unentschieden ist in Anbetracht der Umstände sicherlich kein Beinbruch – dass man auch im dritten Bundesliga-Spiel einen Gegentreffer hinnehmen musste ist allerdings bitter, vor allem zumal die Fehler in jedem Spiel beinahe die gleichen sind.

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Dominik Seitlhuber

19-jähriger Taktikfanatiker aus Niederösterreich. :)
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