1:1 in Graz – Salzburg bringt sich um den Lohn

Sturm ringt den Salzburgern ein Unentschieden ab. Der SALZBURG12.at Spielbericht zum bitteren 1:1 in Graz....
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Nach dem Salzburg-Derby und vor dem Europa-League-Qualimatch gegen Zalgiris Vilnius musste der FC Red Bull Salzburg noch zum Auswärtsmatch in Graz antreten. Roger Schmidt vertraute in der steirischen Landeshauptstadt auf bewährte Kräfte und den wieder genesenen Christian Schwegler auf der Position des Rechtsverteidigers.

Gulacsi
Schwegler – Ramalho – Hinteregger – Ulmer
Kampl – Ilsanker
Meilinger – Mané
Soriano – Alan 

Salzburg bestimmt das Spiel

Die erste Riesenchance der Partie hatten die Gäste in Minute 20. Schwegler brachte den Ball scharf zur Mitte, Sorianos Drehschuss wurde abgefälscht und landete bei Mané, dessen Schuss aus spitzem Winkel zum Stanglpass für Kampl wurde. Der Slowene hatte jedoch praktisch keine Zeit mehr zum Reagieren, sodass sein Schuss nur mehr das Außennetz traf. 

Die Führung sollte kurz darauf gelingen. Kevin Kampl setzte sich auf der linken Seite gegen Ehrenreich durch, brachte eine Maßflanke zur Mitte, wo Jonny Soriano zum Kopfball kam und via Querlatte zum 0:1 traf. Der Spanier hat damit in jeder Bundesliga-Partie der aktuellen Saison angeschrieben.

Praktisch im Gegenzug hätte Sturm den Ausgleich erzielen können. Weber setzte Beric per Steilpass ideal ein, die Salzburg-Viererkette stand nicht auf einer Linie, sodass Peter Gulacsi den Fauxpas seiner Vorderleute ausbügeln musste.

Die nächste Torchance hatte wieder Soriano. Schwegler flankte von rechts zur Mitte, wo Soriano ungedeckt, allerdings seitlich zum Tor stehend, zum Kopfball kam, allerdings kam der Kopfball zu zentral auf das Sturm-Gehäuse. Wenig später hatte Hierländer nach Steilpass von Kampl die Chance auf das 0:2, welche Gratzei allerdings abwehren konnte.

Sturm war in Halbzeit eins äußerst schwach, lediglich aus zwei Standardsituationen konnte man in den Salzburg-Strafraum vordringen, die gefährlichste Situation konnte Ilsanker nach einem Freistoß bereinigen. Mit der Pausenführung ging’s in die Kabinen.

Sturm gleicht aus dem Nichts aus

(c) GEPAEs dauerte keine drei Minuten in der zweiten Hälfte, da brannte es schon wieder im Sturm-Strafraum. Kampl chippte den Ball in den Fünfer, wo Soriano zum Abschluss kam. Gratzei konnte sich nur mehr groß machen und schaffte es so, den Ball abzuwehren.

Der nächste „Soriano“ nur zwei Minuten später. Gratzei legte sich den Ball zum Ausschuss zu weit vor, Jonny ging dazwischen, leider ging die Kugel links neben dem Tor vorbei.

In der 56. Minute kam es zum lange ersehnten Comeback der Nummer 18. Dusan Svento kam erstmals in der neuen Saison nach seinem im Training zugezogenen Bänderriss im Knöchel zum Einsatz, durfte für Andi Ulmer in die Partie.

Leider trug er am gleich darauf folgenden Ausgleich eine Mitschuld. Patrick Wolf wurde auf die Reise geschickt, Svento stand zu weit weg vom Mann, der rechte Flügel der Grazer spielte den Stanglpass zur Mitte, welchen Robert Beric ohne Mühen zum 1:1 verwerten konnte.

Im Gegenzug hatten die Grazer großes Glück, als Tobias Kainz im Strafraum Hierländer zu Boden riss, Schiedsrichter Drachta auf einen Pfiff verzichtete. Eine strittige Situation, die zweifelsohne auch zu Gunsten der Salzburger hätte gepfiffen werden können.

Salzburg brachte sich um den Lohn der eigenen Arbeit, denn danach verflachte die Partie völlig. Die „Bullen“ mussten sich vom Schock des Ausgleichs erholen, rannten an, konnten den hauptsächlich mit Verteidigen beschäftigten Grazern jedoch kaum mehr gefährlich werden. Einzig ein Schuss von Stefan Hierländer, bereits in der Nachspielzeit, zwang Gratzei noch zu einer Glanztat.

Stimme zum Spiel

sturm-graz-jpg

1:1

fc-red-bull-salzburg-jpg 

SK Sturm Graz – FC Red Bull Salzburg

5. Runde der tipp3 Bundesliga, UPC-Arena, 7.852 Zuschauer
Schiedsrichter: O. Drachta
Tore: Beric (57.); Soriano (22.)
Gelbe Karte: Mané, Ulmer, Hierländer, Svento, Hinteregger

Für SALZBURG12 berichteten Marijan Kelava und Christoph Lumetzberger aus Graz.

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FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
Ein Kommentar
  • EL Playoff: Der Favoritenrolle gerecht werden › SALZBURG12.at
    19 August 2013 at 9:38
    Leave a Reply

    […] 21 Torschüsse, doch nur 2 davon fanden den Weg in die Maschen. Beim letzten Bundesligaspiel gegen Sturm Graz gab es 11 Torschüsse, aber nur einmal konnten die Salzburger punkten. Hier gilt es anzusetzen, […]

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