Salzburg zieht einen Schlussstrich

Boghossian ist nicht mehr Spieler von Salzburg. Ein Rückblick....
bogho
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Am Donnerstag gab Sportdirektor Ralf Rangnick das sofort wirksame, einvernehmliche Ende des Arbeitsverhältnisses mit Joaquin Boghossian bekannt. Der 26-jährige Stürmer war 2010 – damals noch unter Beiersdorfer/Stevens – um kolportierte 6,9 (!) Millionen nach Salzburg gewechselt, konnte die hoch gesteckten Erwartungen jedoch zu keinem Zeitpunkt erfüllen.
Ein Rückblick auf den wahrscheinlich größten Fehleinkauf der Red Bull-Ära.

Sogar der Chelsea-Scout habe ihm gratuliert, zu diesem tollen Spieler, meinte Dietmar Beiersdorfer. Unter den Salzburg-Fans wurde diese Nachricht sehr positiv aufgenommen – durstete man doch nach dem Janko-Abgang nach Twente regelrecht nach einem Stürmer von internationalem Format.

Seine ersten Pflichtspiel-Minuten absolvierte Boghossian als ihn Stevens in der Schlussphase des Topspiels gegen Rapid Wien eintauschte. Boghossian verstolperte Ball um Ball, wirkte hölzern, überfordert. „Gut, vielleicht braucht er noch Eingewöhnungszeit“ versuchte man sich damals Mut zuzusprechen.

Sein erstes Pflichtspiel-Tor folgte bereits zwei Tage später, beim 4-0 gegen Omonia Nikosia. Nur vier Tage später erzielte er das 2-0 gegen Wiener Neustadt. Beide Treffer in Salzburg, beide Male kochte die Hütte. Besonders seine Art Tore zu zelebrieren wusste das Publikum zu überzeugen.

Boghossians charakteristischer Torjubel

Insgesamt brachte es Boghossian in der Saison 2010/11 auf 1 200 Einsatzminuten – nicht sonderlich viel, „aber gut, vielleicht braucht er noch eine komplette Saisonvorbereitung mit der Mannschaft“.

Diese bekam er vor der Saison 2011/12 – wusste in den Vorbereitungsspielen aber derart nicht zu überzeugen, dass man ihn prompt zurück nach Südamerika verlieh. Dort – in einer Liga, die die österreichische an Qualität vermutlich sogar noch unterbietet – brachte er es auf gerademal 9 Einsätze.

2012/13 kehrte er nach Salzburg zurück, jedoch ohne eine einzige Minute für uns zu spielen. Im Winter wurde er an Cercle Brügge verliehen, wo er ebenfalls keinen bleibenden Eindruck hinterlassen konnte.
Vorgestern dann die Nachricht: Das Kapitel „Boghossian auf Salzburgs Gehaltsliste“ ist endgültig abgeschlossen. Der Uruguayer kickt, so Rangnick, von nun an in der argentinischen Liga.

Unterm Strich war die Verpflichtung Boghossians das größte Missverständnis der Ära Red Bull. Ein Ergebnis unfassbar schlechten Scoutings. Sicher war auch seine Verpflichtung ein Grund, warum Beiersdorfer/Stevens noch während der Saison 2011/12 gekündigt wurden.
Zwar war Boghossian stets sympathisch und zu vollem Einsatz bereit, ob seines Abgangs wird in Salzburg jedoch kaum jemand eine Träne vergießen.

Kategorien
FC Red Bull Salzburg
Dominik Seitlhuber

19-jähriger Taktikfanatiker aus Niederösterreich. :)
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