Manéfique!

Salzburg geigt nach Rückstand auf, unser Senegalese begeistert mit einem sehenswerten Treffer......
Die Fans hatten heute was zu feiern / © GEPA
Manéfique!
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PROger! Die Fans stehen hinter Schmidt / © GEPA

PROger! Die Fans stehen hinter Schmidt / © GEPA

Nach der Gäste-Führung durch Wallner drehte Salzburg auf und besiegte die Innsbrucker mit 3:1. Sadio Mané fixierte diesen Heimsieg mit einem wahren Gustostückerl. Der Abstand zur Austria in der Tabelle bleibt bei sechs Punkten, die Wiener erreichten ebenfalls ein 3:1 gegen den SC Wiener Neustadt.

Salzburg’s Startelf wurde nach der Gala am vergangenen Wochenende nur an einer Position umgebaut. Für den an der Schulter verletzten Svento rutschte Andi Ulmer in die Mannschaft. Ansonsten blieb Roger Schmidt bei folgender Startelf:

Gustafsson
Schwegler – Sekagya – Rodnei – Ulmer
Kampl – Hierländer – Berisha – Mané
Alan – Soriano

PROger…

Die Fans in der Süd bekannten sich nach den Thomas-Schaaf-Gerüchten der vergangenen Woche zu Coach Roger Schmidt, vor dem Anpfiff hielten sie hunderte „Roger-Köpfe“ auf Papier in die Höhe, dazu wurde ein Transparent mit „Schmidt muss bleiben!“ aufgehängt.

Auch auf dem Spielfeld begann es positiv. Bereits nach 30 Sekunden hatten die Fans in der Red Bull Arena den Torschrei auf den Lippen. Schwegler marschierte am rechten Flügel entlang, zog in die Mitte, spielte den Ball in den Rücken der Abwehr, wo Jonny Soriano zum Abschluss kam. Nur Szabolcs Safar im Wacker-Tor hatte etwas gegen die schnelle Salzburg-Führung.

Nächste Chance, diesmal über die linke Seite. Mané umkurvte Bergmann, den rechten Verteidiger der Gäste, spielte wieder in den Rücken der Abwehr, wo erneut Soriano wartete. Jonny hielt drauf, verzog aber den Außenrist-Schuss.

Auf der Gegenseite hatte Salzburg Glück. Merino flankte auf den ungedeckten Wernitznig, der spielte in den Fünfer, wo Kofler nur Millimeter am 0:1 vorbei rutschte.

Wallner mit der Gästeführung

Minute 38 – die Gäste gingen, fast schon obligatorisch, in Führung. Nach einem Freistoß schlug Kampl den Ball weg, der letzte Mann der Innsbrucker übernahm direkt, spielte den Steilpass auf Wallner, der den Ball aus der Luft annahm und volley zum 0:1 einnetzte.

Für mächtig viel Unruhe sorgte der schwache Schiri aus der Schweiz, Sascha Kever. Fouls der Gäste bewertete er viel zu inkonsequent, zu Beginn schien es, als hätte er seine Karten in der Kabine vergessen. Die Abstimmung mit seinen Assistenten war ebenfalls so gut wie nicht vorhanden und auch dem regelmäßigen Bierregen aus Wackers Gästesektor bei Salzburger Eckbällen hatte er nichts entgegenzusetzen.

Mit einem gellenden Pfeifkonzert für den Unparteiischen ging’s in die Pause.

Und wöchentlich grüßt das Murmeltier…

Kampl brachte Salzburg auf die Siegerstraße / © GEPA

Kampl brachte Salzburg auf die Siegerstraße / © GEPA

Halbzeit zwei startete furios. Mané flog am linken Flügel seinem Bewacher davon, setzte Kevin Kampl per Stanglpass ideal ein und der Slowene hielt den Fuß hin – Ausgleich! Es braucht wie es aussieht eine gegnerische Führung, damit die „Bullen“ den Turbo so richtig zünden können.

Danach ging’s zunächst weiter mit kuriosen Schiri-Entscheidungen. Hauser sah nach einem Anschlag auf Stefan Hierländer an der Mittellinie nur die gelbe Karte und auch Koflers Foul an Schwegler zwei Minuten später galt nur den Beinen des Schweizers. Hier gab’s ebenfalls nur den helleren der zwei Kartons.

Die Salzburger hingegen drückten, beflügelt durch den Ausgleich, auf die Tube. Soriano hatte zwei tolle Möglichkeiten, setzte die Kugel jedoch jeweils knapp neben das Innsbrucker Gehäuse.

Alan machte das 2:1 / © GEPA

Alan machte das 2:1 / © GEPA

Es brauchte wieder einmal Alan, um uns in Führung zu bringen. Mané bewies im Strafraum erneut Durchsetzungsvermögen, pflückte sich den Ball aus der Luft, behauptete ihn und legte ab für Alan. Der ließ sich von Dakovic nicht am Abschluss hindern, durch die Hosenträger von Safar landete das Spielgerät im Tor. 2:1!

Die Anschlagspläne der Innsbrucker gingen weiter. Siller mähte ohne Chance auf den Ball Alan um. Der Brasilianer ging zu Boden, unser Schweizer Freund hielt erneut nur den gelben Karton bereit. Mittlerweile fragte man sich, ob uns der Schweizer Fußballverband einen Fußball- oder Eishockey-Unparteiischen entsandte.

Manéfique!

Ein Tor der Marke „Weltklasse“ sorgte schließlich für die endgültige Entscheidung. Mané kam nach einer eigentlich zu weit geratenen Flanke an den Ball, drehte sich zunächst vom Tor weg, ließ dann jedoch seine große Klasse aufblitzen und spielte sich durch die komplette Wacker-Defensive. Den Ball versenkte er trocken unters Dach des Wacker-Tores. Herrlich!

Eddie Gustafsson hielt in der Schlussphase den zwei-Tore-Vorsprung fest, ehe die Partie mit 3:1 zu Ende ging. Wieder einmal wurde ein Rückstand gedreht und in einen souveränen Heimsieg umgewandelt. Ungeachtet der derzeitigen Tabellensituation (die Austria siegte ebenfalls) macht der im Moment gezeigte Fußball echt Hoffnung und zugleich Vorfreude auf die kommende Saison. Nur das Schweiz-Experiment der Schiedsrichterkommission sollte sich die Bundesliga künftig gut überlegen…

Zahlen, Daten, Fakten

Tipp3 Bundesliga, 34. Spieltag
FC Red Bull Salzburg – FC Wacker Innsbruck 3:1 (0:1)
Red-Bull-Arena, 7.520 Zuschauer, SR: Kever (SUI, katastrophal)

Tore:
0:1 Wallner (38.)
1:1 Kampl (48.)
2:1 Alan (68.)
3:1 Mané (79.)

Kategorien
FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
4 Anzahl der Kommentare
  • Rudi Bikes
    19 Mai 2013 at 13:29
    Leave a Reply

    da hat euch der überschwang die falschen tasten treffen lassen, glaub'ich: google kennt ja alles+jeden, aber bei "manéfique" kommt immer nur "magnifique"… oder stammt das aus einer entlegeneren sprache als französisch, oder handelt es sich um einen wilden dialekt? (just asking, i can myself not so good french…)

  • Alex Januschewsky
    20 Mai 2013 at 2:06
    Leave a Reply

    Das ist ein Wortspiel 🙂

  • Alex Januschewsky
    20 Mai 2013 at 2:06
    Leave a Reply

    Das ist ein Wortspiel 🙂

  • Marijan Kelava
    20 Mai 2013 at 7:17
    Leave a Reply

    wie Alex schon sagte, das ist ein journalistisches Wortspiel 🙂 liest und findet man überall 😉

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