ROUND UP zur 31. Runde der tipp3 Bundesliga

Die 31. Runde ist vorbei - alle Spiele im Schnelldurchlauf....
Bundesliga Round Up
Das wöchentliche Bundesliga Round Up von salzburg12.at
ROUND UP zur 31. Runde der tipp3 Bundesliga
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Kein Trainereffekt bei Sturm, Salzburg ringt Rapid nieder und die Austria siegt in der Südstadt. Das war die 31. Runde der tipp3 Bundesliga.

SV Ried

 

SC Wiener Neustadt

SV Ried – 2:1 – Wr. Neustadt

Halbzeit 1:1 – Tore: Rakowitz, Gartler, Vastic
3.800 Zuschauer, Schiedsrichter Ouschan
Gelbe Karte: Ziegl, Carril bzw. Hofbauer, Martschinko, Mimm, Hlinka
Gelb-Rote Karte: M. Wallner 

Ried gibt des Europacup-Platz noch nicht auf. Ein mäßiges Spiel sahen die Fans im Innviertel und zuckten schon in der 6. Minute zusammen, als Rakowitz per Volley den Rieder Goalie bezwang. Die Verunsicherung steckte den Riedern ebenso in den Knochen, wie das Fehlen von Marco Meilinger. Die Neustädter blieben aber trotz der Führung harmlos und luden die Heimmannschaft förmlich zum Ausgleich ein, den Gartler via Hands-Elfmeter in der 42. Minute auch erzielte. Neustadt schwächte sich selber, als Wallner in der 64. Minute die Gelb-Rote nach Kritik am Schiedsrichter erhielt. Toni Vastic brachte die Hausherren aber dann doch noch zum Jubeln. Sein Kopfball landete zunächst an der Stange, der Abpraller aber direkt vor seinen Füssen. Das 2:1 geht in Ordnung und Ried hat immer noch gute Chancen auf einen Europacup-Platz.

 

SK Rapid Wien

 

FC Red Bull Salzburg

SK Rapid Wien – 1:3 – Red Bull Salzburg

Halbzeit 0:0 – Tore: Alar, alan (2x), Svento
15.100 Zuschauer, Schiedsrichter Drachta
Gelbe Karten: Katzer, Pichler bzw. Vorsah, Rodnei, Mane

Der Rapid-Fluch dieser Saison ist Geschichte. Salzburg kam im Vergleich zur Vorwoche leicht verändert aufs Feld. Goalgetter Soriano musste krankheitshalber pausieren. Der Spanier dürfte wohl bis heute Montag noch im Krankenhaus – nein, dieses Mal nicht wegen einer Geburt – bleiben, eine Magen-Darm-Erkrankung erwischte den Spanier. Das Tor hütete nach einer gefühlten Ewigkeit wieder Gustafsson. Rapid attackierte früh und körperbetont, Salzburg kam in Hälfte eins nicht richtig ins Spiel. Dafür ging es in der 2. Hälfte hoch her. Doch der erste Jubel gehörte den Hütteldorfern. Florian Klein und Vorsah sahen nicht wirklich gut aus, als Sabitzer den heranstürmenden Alar bediente, Gustafsson war hier machtlos. Doch dann drehte Salzburg auf. Quasi im Gegenzug bediente Hierländer nach einem Fehler von Gerson den Brasilianer Alan, der sich gegen 2 Verteidiger und den Goalie durchsetzte und zum Ausgleich einschoss. Nur wenig später tankte sich Klein durch den Strafraum und wurde von Kulovits gelegt. Den berechtigten Elfmeter verwandelte Alan sicher. In der Schlussphase durfte sich Gustafsson, der eine hervorragende Partie spielte, auszeichnen, aber der Sargnagel der Hütteldorfer, war der langzeitverletzte Dusan Svento, der nach einem „Zuckerlpass“ von Kampl in der 90. Minute sehenswert einnetzte. Salzburg weiter am Vormarsch, die Rapid-Krise geht weiter.

WAC

 

SK Sturm Graz

SRZ Pellets WAC – 3:0 – SK Sturm Graz

Halbzeit 1:0 – Tore: Topcagic, Liendl, Jacobo
8.000 Zuschauer, Schiedsrichter Dintar
Gelbe Karten: Säumel, Bukva, Klem, Kröpfl
 Rote Karte: Dudic

Kein Trainereffekt bei den Steirern. Die erste Hälfte darf zunächst als ausgeglichen bezeichnet werden und es dauerte lange, bis die Kärntner den steirischen Abwehrriegel knacken konnten. In der 43. Minute war es dann soweit. Topcagic setzte sich durch und „rutschte“ den Ball in die Maschen. Der WAC war auch in der 2. Hälfte sehr bemüht, das endgültige KO besorgte aber Sturm Verteidiger Milan Dudic selber, der wegen Torraub mit Rot in der 71. Minute vom Platz gestellt wurde. Liendl verwertete den Elfer zum 2:0. Nur 3 Minuten später besiegelte Jacobo das Schicksal der Steirer. Sein Freistoss wurde vom Sturm-Goalie via Rücken in die Maschen befördert. Durch diesen Sieg befindet sich der WAC nun auf einem Europacup-Platz.

 

SV Mattersburg

 

FC Wacker Innsbruck

SV Mattersburg – 1:2 – Wacker Innsbruck

Halbzeit 0:1 – Tore: Majstorovic (ET), Wernitznig, Bürger
6.800 Zuschauer, Schiedsrichter Eisner
Gelbe Karten: Lovin, Pöllhuber, Mravac bzw. Wernitznig, Kofler, Svejnoha
 Rote Karte: Bürger

Innsbruck gibt die Rote Laterne ab, Mattersburg ist nun Schlusslicht. Die Mattersburger waren zwar in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft, doch das sollte der Lederer-Elf nichts nützen, obwohl sie das erste Tor machten. Aber leider ein Eigentor. Nach einem Tormannfehler, prallte der Ball von Majstorovic’s Bein in die eigenen Maschen. Innsbruck kam nach der Pause besser ins Spiel, der Kopfball von Wenitznig landete – durchaus verdient – in der 52. Minute im Netz der Mattersburger. doch Mattersburg kämpfte weiter und so dauerte es nur 2 Minuten, bis Bürger den Anschlusstreffer erzielte. Das schlechteste Team der Frühjahrssaison schwächte sich im Finale noch selber, als Bürger nach einem Kopfstoss ausgeschlossen wurde. Nach sieben Gelben KArten in der Bundesliga, nun die erste Rote für den Mattersburger.

 

FC Admira Wacker

 

FK Austria Wien

Admira Wacker – 0:2 – FK Austria Wien

Halbzeit 0:1 – Tore: Mader, Ortlechner
7.650 Zuschauer, Schiedsrichter Muckenhammer
Gelbe Karten: Schwab, Ebner bzw. Grünwald, Holland, Rogulj 
 

Keinen Blumentopf gab es für die Südstädter im Heimspiel gegen den Tabellenführer zu gewinnen. Die Austria hatte zwar Startschwierigkeiten und es dauerte bis zur 32. Minute, bis Mader eine Suttner-Flanke per Kopf zur sicherlich verdienten Führung verwertete. wie schwach die Admira war, sah man an der Torschussbilanz der ersten Hälfte. Nicht ein einziger Ball wurde von der Admira in Richtung Austria-Tor geschossen. Auch die zweite Hälfte gestaltete sich nicht wesentlich anders und so war es nur eine Frage der Zeit, bis die Austria noch höher in Führung ging. Ortlechner machte dann in der 57. Minute alles klar, der Titelkampf bleibt ebenso spannend, wie der Abstiegskampf, Die Admira liegt punktegleich, aber mit dem besseren Torverhältnis, nun auf dem vorletzten Platz.

Nach der 31. Runde ergibt sich folgende Tabelle – 5 Spiele, also 15 Punkte sind noch zu vergeben:

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Kategorien
FC Red Bull Salzburg
Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs - mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen. Ebenso ist er Mitglied von Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten.
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