Drei Volltreffer! Salzburg seziert Sturm

Gegen chancenlose Steirer kam der FC Red Bull Salzburg zu einem 3:0...
Die "Bullen" jubeln über das 3:0 / (C) GEPA
Die "Bullen" jubeln über das 3:0 / (C) GEPA
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Die "Bullen" jubeln über das 3:0 / (C) GEPA

Die „Bullen“ jubeln über das 3:0 / (C) GEPA

3:0-Erfolg der Salzburger gegen den SK Sturm. Am Ende erarbeitete man sich gegen chancenlose Steirer einen hochverdienten Heimsieg, bei welchem die Grazer am Ende ohne Torschuss dastanden. Die Grazer rührten von Beginn an Beton an, dieser bröckelte jedoch erst in Halbzeit zwei.

Die roten Bullen starteten in das letzte Meisterschaftsviertel gegen den SK Sturm Graz mit folgender Aufstellung:

Walke
Schwegler – Rodnei – Schiemer – Ulmer
Ilsanker
Kampl – Berisha – Hierländer – Mané
Soriano

Wie die Feuerwehr

Die Hausherren legten gleich los wie die Feuerwehr. Soriano hatte in Minute vier bereits die erste Großchance, er kam an der Strafraumgrenze an den Ball und zog einfach mal ab. Den Schuss konnte Focher über das Tor lenken. Den darauf folgenden Eckball beförderte Rodnei per Kopf knapp neben die rechte Stange.

Nach einem Schnitzer in der Abwehr kam Kevin Kampl am Sechzehnereck an den Ball, der Abschluss ging jedoch recht deutlich am Tor vorbei.

Minuten später die nächste brenzlige Situation im Grazer Strafraum. Mané setzte zum Solo an, wurde erst im Sechzehner gestoppt und zu Fall gebracht, die Schiri-Pfeife blieb jedoch stumm. Harald Lechner befand die Aktion als nicht Elfmeterwürdig. Ansichtssache – für solche Aktionen wurde schon oftmals auf den Punkt gezeigt.

Schiemer liegt verletzt am Boden / (C) GEPA

Schiemer liegt verletzt am Boden / (C) GEPA

Die Führung hatte auch Jonny Soriano am Fuß. Hierländer ließ einen weiten Ball von Mané für Soriano abtropfen, der verpasste jedoch die Idealgelegenheit zum Abschluss und wurde zu weit nach außen getragen, sodass die Aktion schlussendlich nichts Zählbares einbrachte.

Kurz vor der Pause verletzte sich Fränky Schiemer im Luftduell mit Johannes Focher so schwer, dass er durch Ibrahim Sekagya ersetzt werden musste.

Jonny netzt ein

Die erste nennenswerte Aktion in Halbzeit zwei brachte uns die Führung. Sadio Mané trickste die halbe Sturm-Abwehr aus und spielte zur Mitte. Soriano kam an den Ball, zog direkt aus der Drehung ab und stellte auf 1:0. Dass der Ball noch leicht abgefälscht war, mochte die Freude über den überfälligen Führungstreffer nicht trüben.

Die Salzburger jetzt eindeutig mit Oberwasser, Kampl hatte drei gefährliche Aktionen zu bieten. Zuerst einen Schuss im Sechzehner, der neben das Tor ging, kurz darauf eine scharfe, jedoch zu unplatzierte Flanke zur Mitte und schließlich einen Kopfball, der das Außennetz noch streifte.

Späte Treffer sorgen für klaren Heimsieg

Jonny Soriano mit einem Doppelpack gegen Sturm / (C) GEPA

Jonny Soriano mit einem Doppelpack gegen Sturm / (C) GEPA

In Minute 77 konnten die Hausherren dann endlich die Führung ausbauen. Über Hierländer und Berisha kam die Kugel zu Jonny Soriano, der zuerst den Ball behauptete und dann souverän und überlegt zur Vorentscheidung einnetzte.

Nur drei Minuten später klingelte es schon wieder im Sturm-Tor! Kevin Kampl ließ die gesamte Sturm-Abwehr stehen, legte ideal auf Mané auf und der heute spielerisch in Hochform agierende Senegalese besorgte mit einem schönen Lupfer das 3:0.

Die Arena jetzt in Feierlaune, die Süd skandierte „Hinteregger, Hinteregger“-Sprechchöre. Unser vor einer Woche so schwer verletzte Jungstar war im Stadion, musste dort jedoch noch von der Tribüne zusehen, wie seine Teamkollegen den SK Sturm nach allen Regeln der Kunst sezierten. Der SK Sturm brachte es im gesamten Spiel auf keinen (!) Torschuss.

Fränky Schiemer wurde mit vier Stichen genäht und wurde mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus eingeliefert. Man kann nur hoffen, dass die Verletzung nicht ganz so schlimm ist, wie eine Woche zuvor die von Martin Hinteregger.

Zahlen, Daten, Fakten

Tipp3 Bundesliga, 28. Spieltag
FC Red Bull Salzburg – SK Puntigamer Sturm Graz 3:0 (0:0)
Red-Bull-Arena, 7.670 Zuschauer, SR: Lechner

Tore:
1:0 Soriano (51.)
2:0 Soriano (77.)
3:0 Mané (80.)

Kategorien
FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
Ein Kommentar
  • ROUND UP zur 28. Runde der tipp3-Bundesliga › SALZBURG12.at
    8 April 2013 at 8:48
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    […] 2002 gabs für Sturm in der Mozartstadt keinen Blumentopf zu gewinnen – so auch dieses Mal nicht. Die roger Schmidt Elf spielte befreit auf, Sturm war de facto “nicht vorhanden”. […]

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