4:4! Torfestival in der Südstadt

Ein wahres Torfestival in der Südstadt: Trenkwalder Admira und Red Bull Salzburg trennen sich nach einer kuriosen Partie mit 4:4...
SOCCER - Admira vs RBS
4:4! Torfestival in der Südstadt
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Red Bull Salzburg spielte am fünften Spieltag in Maria Enzersdorf gegen den FC Trenkwalder Admira. Um 18:30 Uhr konnte noch niemand ahnen, dass den Fans der Salzburger unglaubliche 90 Minuten bevorstanden.

Unsere Startelf lautete wiefolgt:

Walke
Schiemer – Douglas – Sekagya – Hinteregger
Mendes da Silva
Hierländer – Berisha – Zarate
Nielsen – Soriano

Die Partie in der Südstadt war keine drei Minuten alt, da wären die Hausherren beinahe in Führung gegangen. Philipp Hosiner wurde von Lukas Thürauer bedient, Hosiner’s Torschuss ging knapp an der rechten Stange vorbei.

Auch Salzburg hatte in der Anfangsphase eine gute Torgelegenheit, Havard Nielsen scheiterte jedoch am Admira-Goalie Tischler.

Jezek hatte Douglas im Griff / (c) GEPA, Mario Kneisl

Patrick Jezek setzte an seiner Paradeposition, dem linken Flügel, zum Sprint an, brachte den Stanglpass zur Mitte, welchen der lauernde Hosiner jedoch nicht verwerten konnte.

Ein Sabitzer-Freistoß (12.) brachte nichts ein, ebenso wie auf der Gegenseite ein Hinteregger-Schuss, der meterweit über das Tor ging.

Zuerst scheiterte Patrick Jezek mit einer hundertprozentigen Torgelegenheit noch an Alexander Walke (14.), eine Minute später war es jedoch soweit. Philipp Hosiner stellte nach Jezek-Zuspiel in der 15. Minute auf 1:0.

Kuriose Situation im Admira-Strafraum: Drescher beging im Sechzehner ein Handspiel, sah dafür auch die gelbe Karte, einen Elfmeter pfiff Schiri Harkam jedoch nicht. Scheinbar fand zuvor ein Foul von Havard Nielsen statt. Warum dann aber bitte Gelb?

Admira ging in der 37. Minute mit 2:0 in Führung. Jezek flankt in den Fünfer, zuerst versucht’s Hosiner, dessen Versuch misslang noch. Sabitzer konnte jedoch die Zwei-Tore-Führung herstellen.

Soriano kurz vor dem Pausentee mit dem Idealzuspiel auf Nielsen. Plötzlich stand der Norweger alleine vor Tischler, sein Schuss ging jedoch über’s Tor.

Hosiner stellte nach schlechtem Abwehrverhalten in der 45. Minute sogar auf 3:0. Ein Debakel kündigte sich zu diesem Zeitpunkt in der Südstadt an.

Dies war jedoch nicht die letzte Aktion vor der Pause, Nielsen markierte noch das 1:3 aus Sicht der „Bullen“, nach schönem Doppelpass mit Berisha versenkte er den Ball im linken unteren Eck.

Nach Wiederanpfiff stellte Coach Schmidt auf volle Offensive um. Jantscher und Maierhofer kamen für Douglas und Sekagya. Danach überschlugen sich die Ereignisse.

Der „Norwegische Jungbrunnen“ / (c) GEPA, Mario Kneisl

Der „norwegische Jungbrunnen“ stellte gleich nach der Pause auf 2:3. Berisha flankte von rechts in die Mitte, wo Nielsen wartete und mit der Ferse das „Tor des Monats“ erzielte.

Damit nicht genug. Nach 56 Minuten gelang sogar der Ausgleich. Maierhofer fing einen Ball herunter und legte auf Nielsen ab. Der Norweger erzielte damit gleich einen Hattrick in seinem zweiten Bundesliga-Spiel von Beginn.

Das Spiel war zwischenzeitlich immer wieder geprägt von Sturmläufen der Hausherren, welche aus der Offensiv-Ausrichtung der Salzburger resultierten. Die beste Chance hatte Marcel Sabitzer, welcher allein auf Alexander Walke zulief. Unser Goalie parierte jedoch grandios.

Coach Schmidt wechselte zum dritten und letzten Mal. Er brachte Christoph Leitgeb für Valon Berisha in die Partie.

Die „Bullen“ konnten die Partie schließlich sogar komplett drehen. Hinteregger spielte einen 50-Meter-Pass welcher Stefan Maierhofer genau auf den Fuß fiel. Nach eleganter Ballannahme versenkte er die Kugel zum 3:4!

Aber auch die Admira konnte zurückschlagen. René Schicker netzte in der 80. Spielminute nach einem Konter zum 4:4 ein.

Das 4:4 war schließlich auch der Endstand. Die Admira und Red Bull Salzburg teilen sich nach heroischem Kampf in einer geschichtsträchtigen Partie die Punkte.

Tipp3 Bundesliga, 5. Spieltag
[match id=666] Trenkwalder-Arena, 3.212 Zuschauer

Tore:
1:0 Hosiner (15.)
2:0 Sabitzer (37.)
3:0 Hosiner (45.)
3:1 Nielsen (45.+2)
3:2 Nielsen (46.)
3:3 Nielsen (57.)
3:4 Maierhofer (77.)
4:4 Schicker (80.)

Roger Schmidt:
„Wir waren zu Beginn verunsichert, dass hat man gemerkt. Nach dieser ersten Hälfte haben wir uns zur Pause das Ziel ‚Aufholjagd‘ gesetzt. Ich habe Douglas und Sekagya rausgenommen, weil ich merkte dass das Spiel an ihnen vorbeiging. Die Einstellung der Leute, dass Red Bull mit dem meisten Geld auch immer alle Spiele gewinnen muss missfällt mir.“

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FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
Ein Kommentar
  • 3 Punkte ohne “wenn” und “aber” › SALZBURG12.at
    26 Februar 2013 at 12:24
    Leave a Reply

    […] der beiden Mannschaften am 18.8.2012 in Mödling endete mit einem 4:4 und einem “Osterhasen-Spruch“, der den streitbaren Admira Coach erzürnte. Den letzten Sieg der Salzburger in Mödling […]

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