In den „Mühlen“ der Antivirenkonzerne

salzburg12.at war in den letzten Tagen - fälschlicherweise - als "bösartig" eingestuft worden. Und hunderte andere Webseiten auch....
In den „Mühlen“ der Antivirenkonzerne
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Das Internet wird ja wirklich immer „ärger“. Nein, wir meinen keine illegalen oder anstößigen Webseiten, wir reden heute einmal davon, wie schnell man in die „Mühlen“ von Konzernen kommen kann, die im und mit dem Internet gutes Geld verdienen. Und nicht mal richtig wehren kann man sich. Objekt des Anstosses: unsere Webseite www.salzburg12.at.

Am Donnerstag vergangener Woche erreichten uns Meldungen von Besuchern, dass unsere Webseite angebliche „Malware“ bzw. „Viren“ verteilt. Da war für uns gleich Feuer am Dach! Wie wir herausfanden, war der Auslöser die Antivirenfirma „AVG“, die auf unserer Seite einen „bösartigen Code“ gefunden haben will. Und weil AVG den angeblich gefunden hat, dauerte es nicht lange, bis andere Firmen (z.B. Kaspersky und Avast) ebenso zuschlugen. Und weil (die leider weit verbreiteten Browser Firefox und Chrome) gerne mit denen zusammenarbeiten und – im Falle Google Chrome – auch noch über einen eigenen „Site Advisor“ verfügen, bist du dann auf einmal schnurstracks als „böse Webseite“ im Internet bekannt.

Das Lustige (ironisch gemeint) an der Sache: die führenden Antivirenspezialisten wie Norton, McAfee,… oder aber auch der (zumindest nach dem Frauenhofer Institut) als „sicherster Browser“ eingestufe Internet Explorer 9 von Microsoft meinte auch immer „sicher“. Dann wird die Suche besonders lustig, wenn alle „Großen“ sagen: sauber und die anderen sagen „böse“.

Und so kämpften wir seit vergangener Woche, wieder auf die „brave Seite“ des Internets zu kommen. Bei Google (soviel Lob muss sein), ging das wirklich flott. Nach dem wir unsere Seite komplett gecheckt hatten (hätte ja sein können, dass da doch „etwas“ ist), nahmen wir Kontakt mit Google auf, die Seite doch zu überprüfen. Nach nicht einmal einer Stunde kam das (für uns erlösende) „Ihr seid sauber!“ aus der Google Zentrale.

Die Firma AVG reagierte (es waren auch viele andere Seiten „betroffen“) immer nur mit einem „Unser Expertenteam sagt: da ist Schadcode drauf, besorgt euch doch einen Profi, der die Seite <<reinigt>>“. Und der Online-Linkscanner der gleichen Firma sagt: Schadcode (und damit dein Rechner gaaaaanz sicher ist, kauf doch eines unserer Produkte. Ja, genau!

Erst als amerikanische User AVG mit Klage bedrohten, kam ein wenig Bewegung ins Spiel. Da die AVG-Datenbank via Cloud-Service gehostet ist, dauern Datenbank-Updates. Also wird der komische Linkscanner von AVG noch immer „anschlagen“. Wer AVG vertraut, wird diesen Artikel wahrscheinlich so schnell nicht lesen können. Wer den anderen Antivirenfirmen vertraut, kann diesen Artikel ohne Warnmeldung lesen. Was vielleicht noch wissenswert ist: AVG ist schon ein „großer“ Anbieter, aber primär deswegen, weil sie einen Antivirenscanner (ebenso wie Avast) anbieten. Und Leute geben nicht gerne Geld aus – ihr versteht was ich meine. Bei den verschiedensten Tests in einschlägigen Magazinen schneiden aber die Freeware-Varianten (ausgenommen Microsoft Security Essentials mit einer Erkennungsrate von 93%) nicht so toll ab.

Vielleicht sollte man (ihr?) überlegen, ob man nicht doch ein paar Euro im Jahr ausgibt und dafür einen anständigen Schutz hat? 

Wer unsere Seite überprüfen möchte, braucht nur auf dieser Webseite nachzusehen… 

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Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs - mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen. Ebenso ist er Mitglied von Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten.
Ein Kommentar
  • Marijan Kelava
    4 Juni 2012 at 13:00
    Leave a Reply

    Oder auf die, sehr guten und kostenlosen, Microsoft Security Essentials umsteigen 😉

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