Juniors: Ein Saisonrückblick

Eine Saison, die von vielen Veränderungen geprägt war, ist vorbei. Salzburg12.at blickt zurück....
Juniors: Ein Saisonrückblick
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Eine Saison, die von vielen Veränderungen geprägt war, ist vorbei. Die Red Bull Juniors beendeten die Saison an vierter Stelle, konnten 14 Siege einfahren, teilten die Punkte 10 Mal und mussten sich sechs mal geschlagen geben. Hier könnt ihr die Saison der Juniors noch einmal nachlesen. Ein Saisonrückblick.

Umbruch Teil I

Nachdem in der Saison 2010/11 überragend der Titel in der Regionalliga West gelang, wurden einige Vereine aus der Bundesliga bzw. Ersten Liga auf die Kicker der Juniors aufmerksam. Dass einige Leistungsträger die Juniors verließen, war also nicht verwunderlich. Georg Teigl wurde endgültig zu den Profis hochgezogen, Marco Meilinger wurde an die SV Ried verliehen, Stefan Lainer wechselte leihweise zum SV Grödig, Danijel Prskalo wagte den Schritt zum SC Wiener Neustadt und zu guter Letzt beendete Martin Hiden seine aktive Karriere und wurde Co-Trainer. Neuzugänge gab es mit Manfred Pamminger, Lukas Katnik (beide USK Anif) und Daniel Krenn (FC Dornbirn) nur drei. Die entstandenen Lücken wurden mit Akademiespielern geschlossen.

14 Spiele ungeschlagen + Cupabenteuer

Dementsprechend holprig starteten die Jungbullen in die neue Saison. Aufgrund der neu zusammengesetzten Mannschaft dauerte es eine Weile bis die Mechanismen zu greifen anfingen. Aus den ersten vier Spielen holte die Mannschaft von Trainer Gerald Baumgartner nur einen Punkt, um anschließend eine unglaubliche Serie hinzulegen. Von der fünften bis zur 18. Runde schafften es die Juniors, ungeschlagen zu bleiben. Zwischendurch gelang es sogar, im ÖFB-Cup groß aufzuspielen. Erst musste Bundesligist SV Mattersburg, dann Blau Weiß Linz an die Stärken der „kleinen Bullen“ glauben, die also im Cup überwinterten und die Herbstsaison an vierter Stelle beendeten. (siehe Herbstrückblick)

Sari, Handle, Savic, Adjei, Völkl, Ramalho

Die Juniors überraschten im Cup


Umbruch Teil II

Im Winter gab es dann erneut einen Umbruch. Die Kooperation mit USK Anif wurde wieder zum Leben erweckt, dazu kam eine neue Kooperation mit dem FC Pasching. Im Zuge dieser Partnerschaften verließen einige Leistungsträger die Juniors. Robert Völkl, André Ramalho und Simon Handle wurden an den USK Anif verliehen; Lukas Katnik, Matthias Öttl und Alexander Staudecker wurden an Pasching abgegeben. Außerdem erhielt das Trainerduo Baumgartner/Hiden eine neue Aufgabe. Sie sollten den drohenden Abstieg der Paschinger verhindern. Ersetzt wurden sie durch Peter Hyballa und Chris Kronshorst. Auch diesmal wurden wieder vermehrt Spieler aus der U18 zu den Juniors geholt. Mit Josip Coric (kam von DAC Dunajska Streda), Martin Zakrzewski (war vereinslos) und Elvis Alibabic (kam vom SC Bregenz) wurden aber auch drei Spieler neu verpflichtet. (siehe Transferrückblick Winter)

Solide Rückrunde mit neuem Trainer

Die Frühjahrssaison begann mit einem sehr prestigereichen Spiel. Das Duell gegen den Stadtrivalen SV Austria Salzburg stand an. Entgegen der Erwartungshaltung, ließen sich die erfahrenen Violetten von der „blutjungen Truppe“ wie sie Peter Hyballa gerne nennt, vorführen und wurden mit einem 1:4 heimgeschickt. Weniger erfreulich war das Ausscheiden gegen die eigenen Profis im Cup-Viertelfinale. Zwar überraschte das keinen, aber dem Spielverlauf entsprach das Ergebnis ganz und gar nicht. Nach einer 1:0-Führung mussten sich die Jungbullen, trotz engagierter Leistung, die das Publikum auch mit viel Beifall honorierte, am Ende mit 1:4 geschlagen geben. Umso ärgerlicher, dass der ÖFB nicht im Stande dazu war, dieses Duell zu verhindern. Mit dieser Leistung hätte man gegen andere Mannschaften mit Sicherheit bestehen können. Mit Fortdauer der Spielzeit zeigten die Juniors aber weiterhin tollen Offensivfußball und erzielten im Schnitt 2,4 Tore pro Spiel. Nicht zu übersehen, waren aber auch die Auf und Abs, die teilweise auf die gezwungenen Rotationen zurückzuführen sind. Aufgrund von Nationalteamabstellungen oder Verletzungen, konnte Hyballa keine Stammformation finden. Am Ende schaute der vierte Platz heraus, mit dem sich der Trainer zufrieden zeigt: „Wir haben 5 ½ Monate sehr gut zusammengearbeitet mit der Mannschaft und haben gezeigt, dass man mit einer Jugendmannschaft auch für Furore sorgen kann. Wir haben über 1-2 Kontakte spielen lassen, taktisch und auch von der Mentalität etwas verändert. Ich ziehe ein positives Fazit!“ 

Hyballa

Hyballa zieht ein positives Fazit

 

salzburg12.at-Fazit

Zur Titelverteidigung reichte es zwar nicht, trotzdem kann man von einer absolut gelungenen Saison sprechen, in der besonders die Entwicklung der Spieler im Vordergrund stand. Insgesamt erhielten 31 „Jungspunde“ (plus Leithammel Pamminger) die Chance, sich gegen erwachsene Mannschaften durchzusetzen und das mit Erfolg! – Am Ende standen 52 Punkte und somit ein guter Vierter Platz zu Buche. Dass die Jungbullen spielerisch die wohl beste Mannschaft der Liga sind, stellten sie einmal mehr unter Beweis und haben auch körperlich gut mithalten können.

Wir blicken gespannt auf die Entwicklungen rund um das neue Farmteam und freuen uns auf die neue Saison.

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Maxi Paluch

Ist trotz seines noch jungen Alters schon lange ein Salzburg-Fan. Schon vor der Ära Red Bull zog es ihn immer wieder ins Stadion. Anfang 2010 entdeckte Maxi seine Leidenschaft für die Juniors und informierte die salzburg12.at-Leser stets über die Neuigkeiten rund um den Nachwuchs. Im Sommer 2012 wechselte er in das RB-Community Team, dem er bis 2015 angehörte. Nun ist er Gastautor.
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