Chronologie eines Aufregers

Vor, während und nach dem Spiel gegen Rapid ging es (unnötig) richtig zur Sache....
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Beim Duell um die Tabellenführung zwischen SK Rapid Wien und Red Bull Salzburg in der 33. Runde der Bundesligasaison 2011/12 ging es „ordentlich zu Sache“. Nicht geahndete Fouls, vorenthaltene Elfmeter, Provokationen, Schmährufe, persönliche Beschimpfungen. Das volle Programm gab’s im Hanappi. Eine Person stand im Mittelpunkt dieses Aufeinandertreffens: Der „Major“ Stefan Maierhofer, seines Zeichens Ex-Rapidler und nun 11-facher Torschütze für die Salzburger, dem „Klassenfeind“ der Grünen aus Hütteldorf. 

Was ist vorgefallen?
Das die Stimmung an diesem Tag besonders „heiss“ war, liegt in der Natur der Sache, immerhin ging es um einen wichtigen Schritt in Richtung Meistertitel. Der „Block West“ zeigt schon ziemlich „martialisch“ worum es ihnen beim diesem Spiel geht:

(c) GEPA Pictures

Eine Kampfansage, „Dativ-Fehler“ inklusive. Aber immerhin, eine schön gemachte Choreo, wenn man vom kriegerischen Inhalt ein wenig absieht, selbst wenn’s nur ein „Schmäh“ gewesen sein sollte. Beim Einlaufen und auch während des Spiels fand sich schnell eine „Hassfigur“ für die Wiener Fans. SM9 – Stefan Maierhofer – und seine Mutter wurden mit nicht-zitierbaren „Schlachtgesängen“ permanent provoziert. Stefan auf 180 – wer wäre das nicht. Schon bei seinem ersten Auftritt beim Ex-Klub hagelte es Beschimpfungen. „Judas!“ – „Verräter!“. Ja, wer einmal bei Rapid gespielt hat, der darf scheinbar in Österreich nirgendwo anders spielen.

Anmerkung am Rande (weil’s gerade so schön passt und zeigt, wie es auch anders gehen kann): Als der Ex-Salzburger Milan Dudic mit seiner neuen Mannschaft aus Graz spielerisch „zu Gast“ in der Red Bull Arena war, lief er nach dem Spiel in Richtung Fan-Tribüne, deutete auf den Boden, klopfte auf sein Herz, dass scheinbar noch immer an diesem Ort, an diesem Stadion und an diesem Verein mit seinen Fans hängt. Sehr schöne, beeindruckende Reaktion des Verteidigers. Und Applaus von der Süd gab’s als Dank für diese Aktion.

Aber wieder zurück zum Spiel gegen Rapid. Angeheizt wurde die Stimmung aber dann noch durch mehrere Aspekte:

Elfmeterwarnung 1:
Mendes geht im eigenen Strafraum zum Kopfball, erwischt ihn nicht. Der in seinem Rücken stehende Katzer köpfelt Mendes an die Hand, der aber seinerseits den Ball nicht sehen konnte, da er mit dem Rücken zu Katzer stand. Rapid samt Anhang fordert Elfer, doch Schörgenhofers Pfeiffe bleibt – richtigerweise – stumm.

Foul 1 & 2:
SM9 rempelt Königshofer und sieht dafür Gelb. Wenige Minuten später geht selbiger zum Kopfball hoch und erwischt Pichler mit dem Ellenbogen. Normaler Zweikampf? Foul? Rote Karte? Schörgenhofer lässt weiterspielen. Schöttel kocht, die Fanseele kocht. Mittlerweile hat aber auch der Strafsenat bestätigt, dass dies nicht vorsätzlich geschehen ist. Keine Strafe für SM9. Lediglich einer wurde vom Strafsenat bestraft, dazu aber gleich.

Rot für den Co:
In der Pause kommt es zu einem Disput zwischen Co-Trainer Niko Kovac und einem grünen „VIP-Fan“, der ihn – so liest man – mit rassistischen Äußerungen „bedachte“. Schörgenhofer packte die Rote für Kovac aus. Kovac wurde vom Strafsenat mit einer Geldstrafe wegen unsportlichem Verhalten belegt.

Befreiuungsschlag:
Kurz nach Beginn der 2. Hälfte zirkelt Leonardo den Ball in den Strafraum – genau auf den Kopf von SM9 der sehenswert und unhaltbar einnetzt. 0:1 für Salzburg. Stefan feiert ausgiebig, berechtigt. Was die Stimmung im Stadion aber nur noch mehr anheizt.

Elfmeterwarnung 2: 
Und wieder ist es SM9, der für Aufregung sorgt. Bei einem Kopfballduell in Walkes Strafraum köpfelt er sich den Ball selber an die Hand. Für die einen eine „unnatürliche Bewegung“, für die anderen nicht. Aber auch das ist heute „Jacke wie Hose“, denn Schörgenhofer – mittlerweile „Hassobjekt Nr. 1“ neben SM9 für die grünen Fans und Rapid-Trainer Schöttel – sieht hier keinen Elfer und lässt weiterspielen.

Flugobjekte:
Nahezu schon traurige Gewohnheit. Feuerzeuge, Bierbecher, was auch immer. All dies landete am Spielfeld, bei der Salzburger Trainerbank. Stadionsprecher Marek „forderte“ von Moniz die Wurfgeschosse ein, bekam sie aber nicht ausgehändigt.

Marek fordert von Moniz ein Wurfgeschoss. (c) GEPA Pictures

Abpfiff:
SM9 wurde kurz vor Ende ausgewechselt, betrat aber nach Abpfiff – feiernder Weise – mit einem Shirt „Stefan is all in“ wieder das Feld. Dieses Shirt hatte er sich schon länger (da spielte er noch in Deutschland) machen lassen, hatte aber nicht die Gelegenheit es zu tragen.

Stefan is all in. (c) GEPA Pictures

Und beim Verlassen des Stadions gab’s dann auch noch verstärkten Ordnerschutz für die Salzburger.

Heimfahrt:
Völlig unnötig war, dass einige Rapid-Fans die Fanbusse der Salzburger „begleiteten“ und mit Bierflaschen bewarfen. Die mit Sturmhauben bekleideten und mit Baseballschlägern ausgerüsteten Rapid-Fans provozierten und bedrohten die Salzburg-Fans bei jedem Zwischenstopp, konnten aber dann letztendlich von der Polizei „entschärft“ werden. 

Die Tage danach
Jetzt wird’s eigentlich erst richtig heftig! Zum einen forderte die grüne Fanszene, dass Schörgenhofer nie wieder ein Rapid-Spiel pfeiffen dürfe, gründete Facebook-Gruppen gegen ihn, forderte sogar eine Neuaustragung des Spiels (sic!). SM9 sprach von „unglaublich viel Hass“ der ihm da entgegenschlug, was ja auch den Tatsachen entsprochen hat. Aber das muss man als Profi verkraften können. Tat er auch. Was er nicht verkraften konnte, waren die unnötigen Beleidigungen seiner Mutter, die permanent im Hanappi zu hören waren – und er forderte dafür eine Entschuldigung seines Ex-Klubs, die am gestrigen Tag als „offener Brief“ eintraf. Aber es war nicht nur eine Entschuldigung, die da ankam, nein, der Verein provozierte gleich – völlig unnötig – wieder, um wahrscheinlich nicht irgendwelche Sympathien bei den Fans zu verlieren:

Lieber Stefan!
Vorab sei festgestellt, dass Du aufgrund Deiner Leistungen in der Saison 2007/2008 immer einen festen und Dir zustehenden Platz in der Historie des SK Rapid hast. Diesen kannst Du Dir nicht einmal durch die am vergangenen Sonntag vorgenommenen Provokationen nehmen, wobei die Tätlichkeiten gegen unseren Torhüter Lukas Königshofer und unseren Abwehrspieler Harald Pichler ein Beweis waren, dass man in der tipp3-Bundesliga auch auf diese Art ein Spiel ohne Rote Karte beenden kann.

Nichts desto trotz steht der SK Rapid nicht an, sich bei Deiner sehr geschätzten Mutter zu entschuldigen. Dies geschieht wohl wissend, dass die unsäglichen Sprechchöre, die ausnahmslos nach Deinen Provokationen durch das Stadion geschallt sind, nicht den Zweck hatten, Deine Frau Mama zu beleidigen. Es ist und bleibt aber so, dass Choräle dieser Art in keinem Stadion der Welt zu hören sein sollten, egal wie der Empfänger sie provoziert.

Wir gratulieren auf diesem Wege selbstverständlich sportlich fair zum Sieg am vergangenen Sonntag und verzichten auch auf eine Entschuldigung für die bereits beim Aufwärmen von den 588 mitgereisten Fans des FC Red Bull Salzburg skandierten Gesänge, die pauschal alle Mitglieder der grün-weißen Familie ebenso letztklassig bezeichneten, wie es später – leider – Dir widerfahren ist. In der Hoffnung, dass zukünftig wieder der Sport und nicht körperliche oder verbale Attacken im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, grüßt herzlich
der Sportklub Rapid Wien!

Unnötige Zeilen finden sich da. Ansich ist der gesamte offene Brieg unnötig. Taktisch und „feiner“ wäre es gewesen, Stefan Maierhofer einfach anzurufen. Aber das wäre dann wohl nicht publikumswirksam gewesen. Und immer schön vom Thema ablenken, gell?

Nein, nein, das war’s noch nicht! Das ganze „gipfelte“ dann in einer Antwort! Aber nicht von Maierhofer, sondern vom Sportportal 90minuten.at, welches zwar für österreichische Verhältnisse extrem unparteiisch ist, dessen Betreiber – der geschätzte Kollege Michael Fiala – aber sehr mit den Hütteldorfern sympathisiert (was ja primär völlig in Ordnung ist):

Lieber SK Rapid!
Vorab sei festgestellt, dass Du aufgrund Deiner Leistungen in den vergangenen 113 Jahren immer einen festen und Dir zustehenden Platz in der Historie des österreichischen Fußballs hast. Diesen kannst Du Dir nicht einmal durch den am heutigen Dienstag vorgenommenen offenen Brief an Stefan Maierhofer nehmen, wobei die Art und Weise dieses Briefes Beweis dafür sind, dass man das Niveau der bisherigen Auseinandersetzung sogar noch einmal unterschreiten kann.

Mit diesem Brief hast Du echte Größe gezeigt und vor allem signalisiert, dass Du über den Dingen stehst. Du hättest natürlich Stefan Maierhofer in aller Ruhe anrufen und dich entschuldigen können, aber das hätte dann wohl keine Bonuspunkte bei deinen geliebten Fans gebracht. Du hättest Dich natürlich auch einfach öffentlich entschuldigen können, ohne dass Du die Argumentationsmuster deiner geliebten Fans nach dem Platzsturm kopierst. Denn immerhin ist Stefan Maierhofer ja quasi selbst schuld, wenn er die Rapid-Fans provoziert. Genauso wie Du selbst schuld warst, als der Platzsturm passiert ist. Aber so ist das eben in Hütteldorf: Wenn man der Religion Rapid nicht angehört, muss man eben damit rechnen, nicht respektiert zu werden.

In der Hoffnung, dass zukünftig wieder der Sport im Mittelpunkt steht und nicht kindische Briefe durch die weite Welt des Internets geschickt werden, grüßt herzlich 90minuten.at.

Dass dieser Brief in Kategorie „Ironie“ fällt, ist wohl den wenigsten Lesern aufgefallen. Faktum ist, dass der Server von 90minuten am gestrigen Abend mehrmal ausfiel – so hoch war die Zugriffsrate. Und auf der Facebookseite des Portals ging’s ordentlich zur Sache.

Mein Fazit
Ich werde mich hüten und einen weiteren „öffentlichen Brief“ an irgendjemanden richten, aber einige Dinge sollten schon mal klar ausgesprochen werden:

Ad „SM9“: „Wer Hass sät…“ wird sicher keinen Frieden ernten. Wäre ich ein „SM9“, dann würde es in mir nicht anders abgehen. Würde man meine Familie beleidigen, hätte ich nicht anders reagiert. Würde man mich permanent provozieren und mit diversen Gesängen „versehen“, würde ich ebenso ausgelassen feiern, wie er. Stefan polarisiert und das ist gut so. Er hat Ecken und Kanten. Die einen lieben ihn, die anderen hassen ihn. Für „dazwischen“ ist da eigentlich kein Platz. Er zeigt Emotionen, nein er fordert sie. Er ist immer zu 110% „dabei“. Emotional, wie spielerisch. Kämpfen bis zum Umfallen. Mal effektiv, mal weniger. Dafür „mochte“ man ihn bei Rapid ja auch in der Vergangenheit.

Ad „Schörgenhofer“: Ja, auch ich habe ein „komisches Verhältnis“ zu manchen Schiedsrichtern, die die Salzburger immer wieder spüren ließen, dass sie nicht – wie drück ich’s aus? – ein „großer Freund“ der Salzburger Kicker sind. Darüber ärgert man sich während des Spiels ohnedies permanent, muss jetzt aber nicht gleich Facebook-Gruppen gegen diese gründen, oder? Nicht gegebene Tore, Elfmeter, Karten – hatten wir, kennen wir, freut uns nicht, ist aber leider so. Aber laut der „immer bestens informierten“ Tageszeitung „Österreich“ soll ihm ja nun der „FIFA-Schiedsrichter“ aberkannt werden. *g* (PS: Letzten Satz bitte auch ironisch betrachten)

Ad „Bevorzugung“: Allerorts ist zu lesen, dass der Schiri den berühmten „12. Mann am Feld“ für die Salzburger abgegeben hat. Von Schmiergeldern, Neuaustragung und was weiss ich noch, war da dir Rede. Leute? Geht’s noch? Und ganz plakativ muss ich den grünen Fans, die eine „Spielmanipulation durch die Schiedsrichter“ skandierten folgendes in Erinnerung rufen: 16. Runde – Rapid vs. Mattersburg. Klares Abseitstor durch Nuhiu. Nicht geahndet, Rapid gewinnt. Und noch viel besser: 7. April 2012 – Rapid vs. Wr. Neustadt! Alar nimmt den Ball mit der HAND mit, passt zu Prokopic und der macht das Tor. Irregulär. Im gleichen Spiel und nochmal Alar: er steht im Abseits, Nuhiu netzt. Wieder irregulär. Aber besonders bemerkenswert: da pfiff der selbe Schiedsrichter Schörgenhofer, den ihr am Sonntag so verdammt habt, euch zum Sieg! Aber das haben ja wieder alle vergessen. Das ist nun mal Fußball, damit müssen wir leben. Wenn sowas nicht mehr passieren soll, dann braucht’s einen Videobeweis und damit verbunden wahrscheinlich 3 Stunden pro Spiel mit vielen Besuchen am Bier-Stand, während die Unparteiischen in die Glotze schauen und die Situation analysieren.

Ad „offene Briefe“: Den Brief von Rapid hab ich zwar inhaltlich verstanden, mehr aber auch nicht. Ein seltsames, „Spektakel“, dass hier abgezogen wurde. Hätte man eleganter lösen können, aber bitte. Den „Gegenbrief“ von 90minuten, der offensichtlich ironischer Natur war, hab ich da schon mehr geschätzt, vor allem mit den Hintergrundwissen, dass dieser von einem grünen Sympathisanten verfasst wurde. Chapeau Herr Fiala!

Ad „Schlachtgesänge“: Fußball ist kein Krieg. Ich selber war und werde nie ein Freund der Gesänge gegen andere Mannschaften und – noch schlimmer – Personen. Die Fans sind zur Unterstützung der eigenen Mannschaften da. In meiner Branche (Werbung) gibt es auch eine Art „Codex“, dass man die „Vorzüge des eigenen Produkts (oder Dienstleistung usw.) herausstreichen soll und nicht Werbung gegen den Mitbewerber macht“. Ich würde mir mehr „Forza“ Rufe wünschen, als „Schei** XXXXX“ oder schlimmeres. Bei sämtlichen personenfeindlichen, homophoben und rassistischen „Gesängen“ ist aber bei mir der „Ofen aus“. Egal von wem sie kommen!

Und beenden möchte ich meine Zeilen, mit einer Abwandlung der Schlusssatzes aus dem ironischen Brief von 90minuten.at:

In der Hoffnung, dass zukünftig wieder der nur der Sport im Mittelpunkt steht, grüßt herzlich salzburg12.at

Kategorien
Die 3. Halbzeit
Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs - mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen. Ebenso ist er Mitglied von Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten.
2 Anzahl der Kommentare
  • Adolf Wesenauer
    18 Mai 2012 at 21:42
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    Und wer hat beim letzten Spiel gegen Admira Min 93 und SAISONENDE die wahre Charakterstärke von Stefan nicht gesehen – Wette jeder andere hätte sich den TORSCHÜTZENKÖNIG für die Saison selbst abgeholt und das Tor gemacht aber Stefan hat völlig Uneigennützig aufgelegt um den verletzten Jakob Jantscher nicht dir Torjägerkrone zu nehmen . ( Wäre keiner mitgelaufen wette ich dass er drübergehaut hätte ) – BRAVO STEFAN dem WIENER im BULLENDRESS

  • Siegrid Angerer
    9 Mai 2012 at 7:22
    Leave a Reply

    super geschrieben und kann ich nur so unterschreiben was diverse fangesänge betrifft die dazu da sein sollten die mannschaft zu unterstützen und nicht andere (auch einzelne spieder oder fans) zu beschimpfen!!!

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