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Wenn Ergebnis und Leistung Hand in Hand gehen
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Nachdem zuletzt oft einmal das eine, das Ergebnis, ein anderes Mal das andere, die Leistung, aber nie beides im selben Spiel gepasst hat, konnten die Bullen ausgerechnet im Westderby endlich auf voller Linie überzeugen!
Man gewann hochverdient mit 2-0 und hatte zeitweise wirklich schöne Kombinationen anzubieten.

In die Startelf war für den gröber an der Nase verletzten Lindgren Petri Pasanen gerutscht, und Leonardo ersetzte den im Torabschluss schwächelnden Jonathan Soriano auf der 10er-Position – ansonsten ließ Ricardo Moniz allerdings die selben Spieler ran, wie schon beim 1-1 in Wien-Favoriten. Überhaupt scheint Moniz in letzter Zeit eher auf Kontinuität als Experimentierfreudigkeit zu setzen, ein Wunsch, den Salzburg12 – und eigentlich der ganze Salzburg-Anhang – schon seit Wochen immer wieder geäußert hat.

Schon die ersten Minuten ließen zwei Dinge erahnen: Salzburg will dieses Spiel unbedingt gewinnen, Innsbruck es auf keinen Fall verlieren. Nach 13 Minuten hatten die Hausherren bereits ihre erste große Gelegenheit – allein einer suboptimalen Ballmitnahme von Maierhofer und einer guten Parade von Safar war es zu verdanken, dass es auch nach dieser Szene 0-0 auf der Anzeigetafel stand.

Jantscher und Maierhofer hatten in weiterer Folge noch jeweils eine gute Einschussmöglichkeiten, und ab Spielminute 38 hätte – wie, wenn nicht durch Inaki „Negrito“ Bea – Innsbruck nur noch zu zehnt sein dürfen. Ein Nachtreten blieb vom Schiedsrichter jedoch übersehen und dementsprechend ungeahndet.

Wirklich überzeugen konnten die Roten Bullen dann nach Seitenwechsel: Eine wunderschöne Kombination brachte Salzburg einen Freistoß aus sehr guter Position ein, Maierhofer spielt diese kurz ab und Jakob Jantscher donnert den Ball in die Maschen.

Noch sehenswerter war dann Jantschers zweiter Treffer – einer tollen Spielverlagerung von Leonardo lässt JJ einen Slalomlauf durch die verdutzte Innsbruck-Abwehr und sein elftes Saisontor folgen. Der linke Mittelfeldspieler (!) führt damit die Torschützenliste an.

Mit dem 2-0 war das Spiel entschieden und Salzburg im Spielaufbau nun noch sicherer. Innsbruck dagegen brachte es über 90 Minuten hinweg zu keiner einzigen ernsthaften Tormöglichkeit.

Zusammenfassend

Wichtige 3 Punkte, aber vor allem die spielerische Darbietung der Salzburger gibt große Hoffnungen auf den Titelgewinn.
Leonardo wusste nach seiner Knieprellung wieder gut zu gefallen und sollte in den nächsten Spielen die Nase vor Soriano haben, der aber sowieso lieber Mittelstürmer spielen würde. Hier bahnt sich ein interessantes internes Duell ab – es bleibt zu hoffen, dass Moniz im Meisterschaftsfinish auf das richtige Pferd setzt.

Dominik Seitlhuber

19-jähriger Taktikfanatiker aus Niederösterreich. 🙂

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