Jantscher mit Goldtor beim Angstgegner

Red Bull Salzburg befindet sich weiterhin auf Titelkurs. In der 32. Runde setzten sich die Salzburger gegen Mattersburg durch....
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Red Bull Salzburg befindet sich weiterhin auf Titelkurs! Bei Temperaturen über 30 Grad im Pappelstadion setzten sich die Bullen gegen „Angstgegner“ SV Mattersburg am Ende mit 0:1 durch und sind damit seit elf Spielen ungeschlagen. Das Goldtor erzielte der in Hochform agierende Jantscher.
Zu Beginn schickte Trainer Moniz folgende Formation aufs Feld.

Walke
Schwegler – Schiemer – Sekagya – Ulmer
Leitgeb – Svento
Zarate – Leonardo – Jantscher
Maierhofer

Bei den Salzburgern gab also Leitgeb nach langer Verletzungspause sein Startelfcomeback. Bei den Mattersburgern dagegen saß Stefan Ilsanker,  der nächste Saison bekanntlich in die Mozartstadt zurückkehrt, vorerst nur auf der Bank.

Nach zehn mehr oder weniger ereignislosen ersten Spielminuten wurde es in der 11. Minute erstmals gefährlich im Strafraum der Hausherren. Nachdem sich Mattersburg-Tormann Böcskör bei einem Jantscher-Freistoß verschätzte, konnte Naumoski gerade noch mit dem Kopf klären.
In der Folge änderte sich wenig am Spielverlauf. Beide Mannschaften waren in der Anfangsphase bemüht, zu Torschüssen geschweige denn guten Torchancen kam jedoch keine Mannschaft.

In Minute 25 wurden dann aber die Burgenländer gefährlich. Malic kam nach einer Ecke völlig frei zum Kopfball, dieser ging aber deutlich über die Querlatte. Direkt im Anschluss eine kuriose Szene: Auf Grund der hohen Temperaturen durften die Spieler eine kurze Trinkpause einlegen.

Nur wenige Sekunden, nachdem der Ball wieder rollte, klingelte es schon im Tor des SV Mattersburg. Leonardo spielte in die Mitte, wo Schiemer und Sekagya den Ball durchließen und Jantscher per Direktabnahme aus knapp 20 Metern den Ball unhaltbar ins Eck zirkelte. Das 0:1 in Minute 28.

Maierhofer, Sekagya, Jantscher

Jantscher jubelt über seinen 14. Saisontreffer | © GEPA

Wenige Minuten später hätte Bürger mit einem Kopfball (32‘) beziehungsweise Naumoski mit einem Volley (34‘) den Ausgleich erzielen können, die Versuche fielen aber zu unplatziert aus.
In Minute 40 die wohl größte Chance in Hälfte eins für die Salzburger. Zarate hatte das Auge für Leonardo, der plötzlich alleine vor dem Matterburg-Keeper auftauchte, aber kein Kapital aus dieser Möglichkeit schlagen konnte, zumal er den alleingelassenen Maierhofer übersah.

Damit blieb es beim Halbzeitstand von 0:1.

Nach Wiederanpfiff wurde den Zusehern zunächst nicht viel mehr geboten. Die wenigen Chancen, die man vorfand wurden oft kläglich vergeben. So auch diese, als Potzmann in Minute 48 ein Missverständnis zwischen Sekagya und Schiemer nicht wirklich nutzen konnte. Sein Schuss ging klar neben das Tor.

Knapp fünf Minuten später hatten die Salzburger das 0:2 auf dem Fuß, beziehungsweise auf dem Kopf. Zarate flankte nach einem schnell vorgetragenem Konter auf Leonardo, der aus aussichtsreicher Position keine Power hinter seinen Kopfball brachte und der Ball somit in die Hände von Böcskör fiel.

Leonardo

Leonardo vergab die Möglichkeit zum 0:2 | © GEPA

In Minute 63 versuchte es Maierhofer aus spitzem Winkel, sein Schussversuch ließ aber nur das Außennetz zappeln. Im Gegenzug setzte sich Bürger gegen Schiemer durch und versuchte es mit einem Drehschuss, der das Tor von Walke aber nicht gefährdete. Folgen hatte diese Aktion jedoch für Schiemer, der nach Aussagen von Moniz ein Cut erlitt. Douglas kam für ihn aufs Feld.

Die Schlussphase war dann klar in Salzburger Hand. In der 75. Minute spielte Svento mit einem gefühlvollen Heber auf den eingewechselten Cristiano, der den Ball perfekt mit der Brust annahm, aber aus zehn Metern den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Die Bullen drängten nun auf die Entscheidung. Jantscher konnte eine huntertprozentige Torchance jedoch nicht nutzen. Er schob den Ball allein vor Böcskör Zentimeter neben das Tor.

So hätten die Salzburger in der Nachspielzeit fast noch den Ausgleich hinnehmen müssen. Walke konnte einen Bürger-Kopfball aber sicher parieren. Dies war übrigens der erste Torschuss der Mattersburger im Spiel. Nach 4 Minuten Nachspielzeit pfiff Schiedsrichter Eisner die Partie ab.
Damit kam Red Bull Salzburg zu einem absolut verdienten Sieg, den man aber schon früher hätte perfekt machen können. Möglichkeiten, um den Sack früher zuzumachen, waren vorhanden.

 

 

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FC Red Bull Salzburg
Maxi Paluch

Ist trotz seines noch jungen Alters schon lange ein Salzburg-Fan. Schon vor der Ära Red Bull zog es ihn immer wieder ins Stadion. Anfang 2010 entdeckte Maxi seine Leidenschaft für die Juniors und informierte die salzburg12.at-Leser stets über die Neuigkeiten rund um den Nachwuchs. Im Sommer 2012 wechselte er in das RB-Community Team, dem er bis 2015 angehörte. Nun ist er Gastautor.
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