Heimsieg! Salzburg zurück im Titelrennen

Salzburg ringt in einem ansehnlichen Bundesligaspiel die Admira 2:1 nieder! Die Gründe......
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Nachdem am Vortag gleich beide Wiener Großklubs fleißig gepatzt hatten, hatte Salzburg im Heimspiel gegen die Admira die Möglichkeit auf zwei bzw. einen Punkt an die Titelkonkurrenten Austria und Rapid heranzurücken. Und obwohl man, wie schon in der Südstadt, früh in Rückstand ging, nutzte man diese Chance auch!

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4-4-2, Leitgeb unmittelbar vor der Viererkette

Eine Mischung aus guten Individualisten, einem in sich stimmigen Kollektiv und der richtigen Taktik ermöglicht ein sehr ansehnliches Spiel der Roten Bullen.

Taktisches

Wie schon in der Vorwoche spielte Salzburg auch am Sonntag wieder gegen ein 4-4-2-Team. Doch anders als gegen Wiener Neustadt klappte der Spielaufbau diesmal recht gut, vor allem das Herausspielen aus der Abwehr funktionierte einwandfrei. ‚Warum’ erklärt Moniz im Sky-Interview nach dem Spiel indirekt selbst: „Es geht nicht immer um die letzte Ballberührung, es geht auch oft um die vorletzte Ballberührung. Oder um das Passspiel in der Defensive. Wiener Neustadt hat mit zwei Stürmern gespielt und da hatten wir Probleme – weil die Anspielstationen fehlen. Da waren wir heute besser.“

Ricardo Moniz hat als Sorgenkind also ganz offensichtlich den Aufbau aus der eigenen Hälfte heraus ausgemacht – und dieses sogleich behoben: Indem er Christoph Leitgeb eine tiefere Rolle zuteilte, so den beiden Innenverteidigern eine weitere Anspielstation und Leonardo mehr Freiraum im zentral offensiven Mittelfeld gab.

Taktisch-Personelles

Erwartungsgemäß brillierte der so oft unterschätzte Leitgeb in dieser Rolle, diktierte auf beeindruckende Art und Weise das Spiel und strafte Kritiker wieder mal Lügen.

Ein weiterer sehr positiver Aspekt waren die beiden Außenverteidiger. Musste man in den letzten Spiel noch kritisieren dass diese defensiv oft unsicher und offensiv teilnahmslos waren, war gestern absolut das Gegenteil der Fall – vor allem Hierländer wusste vorne wie hinten zu überzeugen. Auch hier scheint im Training am besseren Zusammenspiel gearbeitet worden sein…

Individuelles

Zwischen den Linien wusste Leonardo zu überzeugen – sein Zusammenspiel mit Jantscher war zwar keineswegs vor Missverständnissen gefeit, im Großen und Ganzen aber sehr passabel und auch mit Stefan Maierhofer tauschte der ebenfalls oft zu Unrecht gescholtene Brasilianer einige gute Pässe aus.

Maierhofer selbst hatte wieder mal eine Partie mit viel Licht und Schatten, vergab einige Sitzer, erzielte aber auch mustergültig das Siegtor. Unterm Strich kann sich seine Torquote absolut sehn lassen, gerade mal 110 Minuten braucht der Lange durchschnittlich für einen Treffer!

Gefährlichster Salzburger war am Sonntag aber definitiv Jakob Jantscher. Unter Stevens noch lust- und schmählos in die Gegner hineindribbelnd macht Jantscher unter Moniz mächtig Druck über den Flügel. Es war auch seine Hereingabe die zum 2:1 führte.

Zusammenfassendes 

Ein wichtiger und hochverdienter Sieg gegen eine sehr stark konternde Admira. Salzburg scheint im Spielverlauf verbessert, andererseits muss auch angemerkt sein dass die sehr hoch stehende Viererkette der Admiraner (belegt durch 11! Abseitsstellungen von Salzburg) dem Spiel der Bullen sehr entgegen kam.

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FC Red Bull Salzburg
Dominik Seitlhuber

19-jähriger Taktikfanatiker aus Niederösterreich. :)
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