Kooperation mit Anif und Pasching

Red Bull Salzburg kooperiert ab sofort mit dem USK Anif und dem FC Pasching. salzburg12.at verschafft den Überblick....
Kooperation mit Anif und Pasching
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Anfang letzter Woche wurde bekannt, dass der FC Red Bull Salzburg die kurzzeitig auf Eis gelegte Kooperation mit dem USK Leube Anif fortführt. Ziel ist es, schnellstmöglich mit Hilfe von den finanziellen Mitteln von Red Bull in die zweihöchste Spielklasse Österreichs aufzusteigen, um dann als Ausbildungsmannschaft für Red Bull Salzburg zu dienen. Soweit so gut. Zum großen Erstaunen der Salzburg-Fans wurde aber am Montagabend die nächste Kooperation öffentlich gemacht. – Kooperationspartner: FC Pasching. Viele Fragen tauchten plötzlich auf. Was wird aus den Juniors? Warum Pasching? Warum gleich 2 Kooperationen?
Salzburg12.at fasst diese etwas „komplexe“ Situation zusammen.

Wie diverse Medien erfahren haben wollen, ist Anifs Clubführung seit 2 Monaten darüber informiert, dass Salzburg auch mit Pasching eine Kooperation anstrebt. Deshalb wird die Kooperation mit Anif normal weitergeführt. Die Salzburger Nachrichten berichten sogar, dass die Prioritäten der Clubs schon fix geregelt worden sind. Anif soll hinter der Profimannschaft an zweiter Stelle stehen, die Paschinger an dritter und die Juniors an quasi letzter Stelle. Damit wäre die Frage, was mit den Juniors passiert, schon einmal beantwortet: Die Juniors werden weiterhin in ihrer Form existieren, jedoch werden sie vermutlich ihre besseren Spieler an Anif oder Pasching verleihen.
Nach Angaben der Oberösterreichischen Nachrichten will Ex-Juniors und Neo-Pasching Trainerduo Baumgartner/Hiden schon in diesem Winter 6-7 Juniors-Spieler in die Linzer Vorstadt lotsen. Auch der neue Anif-Trainer Michael Baur soll die „Erlaubnis“ haben, jederzeit bei den Juniors wegen Spielern „anzukopfen“. Verständlich, da Anif in der Westliga nur 3 Punkte hinter Spitzenreiter WSG Wattens liegt und somit noch voll im Aufstiegsrennen dabei ist. Sprich, mit Anif hat man eine große Chance schon nächstes Jahr in der Ersten Liga zu spielen, während man mit Pasching noch weit davon entfernt ist. Noch liegen die Oberösterreicher abgeschlagen im Tabellenkeller der doch etwas stärker eingeschätzten Regionalliga Mitte. Warum entscheidet man sich also für Pasching? Die Frage ist schnell beantwortet. Die Jugendarbeit in Pasching ist seit einigen Jahren eine der besten in ganz Österreich und man besitzt eine Top Infrastruktur. Ein bundesligataugliches Stadion, ein Kunstrasenplatz und zwei Trainingsplätze bieten beste Bedingungen für Red Bull. Noch dazu stellt diese Kooperation eine „Win-Win-Situation“ dar, da es für den FC Pasching „die letzte Möglichkeit ist, um zu überleben“, wie es Franz Grad, Ex-Präsident des FC Pasching, gegenüber der Kronen Zeitung klarstellt.
Letztlich bleibt die Frage, warum man gerade 2 Kooperationspartner braucht, noch unbeantwortet. Dies können wir auch nur erahnen: Möglicherweise will man sich absichern, damit man immer wenigstens eine Kooperationsmannschaft in der zweithöchsten Spielklasse hat. So würde man kein Jahr „verschwenden“.

Eins ist klar: Würden die ÖFB-Statuen den Juniors den Aufstieg in die Erste Liga nicht untersagen, gäbe es diese komplizierten „Spielchen“ seitens Red Bull wahrscheinlich gar nicht. So aber darf man in Salzburg hoffen, dass ab Sommer 2012 gleich drei Mannschaften in den drei höchsten Spielklassen Österreichs in der Mozartstadt spielen werden. Denn wie regionalliga.at erfuhr, würde der UFC Leube Anif/Juniors bei einem Aufstieg „zumindest im ersten Jahr in Salzburg spielen“.

Man darf also gespannt sein, was noch im Laufe der Winterpause passiert. Welcher Trainer ersetzt Gerald Baumgartner? Welche Spieler verlassen die Juniors in Richtung Anif oder Pasching? Es gibt noch genügend Fragen, die noch unbeantwortet sind. Salzburg12.at bleibt aber auf jeden Fall am Ball.

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FC Red Bull Salzburg
Maxi Paluch

Ist trotz seines noch jungen Alters schon lange ein Salzburg-Fan. Schon vor der Ära Red Bull zog es ihn immer wieder ins Stadion. Anfang 2010 entdeckte Maxi seine Leidenschaft für die Juniors und informierte die salzburg12.at-Leser stets über die Neuigkeiten rund um den Nachwuchs. Im Sommer 2012 wechselte er in das RB-Community Team, dem er bis 2015 angehörte. Nun ist er Gastautor.
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