Befreiungsschlag!

Adventszeit - beschaulich, besinnlich und still. Worte, die die Salzburger aktuell nicht einmal denken dürfen....
Befreiungsschlag!
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Adventszeit – beschaulich, besinnlich und still. Attribute, die die Salzburger aus ihrem Wortschatz streichen müssen, um nicht gänzlich ins fußballerische „Nirvana“ zu fallen. Der Gegner des FC Red Bull Salzburg am morgigen Tag ist der krisengebeutelte KSV 1919, der gerade erst durch den Rücktritt von Trainer Werner Gregoritsch in die Schlagzeilen geriet.

Die Kapfenberger, vielerorts als Fixabsteiger gehandelt, sind aber auch bekannt, die „Großen“ der Liga gehörig ärgern zu können. So rang der KSV Ende Oktober der Wiener Austria einen Punkt ab. Aber auch die Bilanz der Kapfenberger gegen die Salzburger mahnt zur Vorsicht. 2 der letzten 5 Heimspiele gegen den KSV endeten mit einem Sieg für die „Falken“.

Trainerwechsel. Einbruch oder Motivation?
Wie erwähnt, ist der „Grantler“ Gregoritsch nicht mehr Trainer des KSV. Der bisherige Co-Trainer Manfred Unger bzw. Akademie-Trainer Milan Zurman übernehmen interimistisch. Die Salzburger kennen diesen „Trainereffekt“, der einerseits für eine enorme Motivation, aber auch für einen Einbruch sorgen kann. Ein hochmotivierter KSV ist das Letzte, was die Salzburger zu Zeit gebrauchen können. Gelingt gegen die Kapfenberger kein Befreiungsschlag, könnte auch der Sessel von Ricardo Moniz gehörig wackeln, der zwar seinerseits nicht zurücktreten würde, sondern sich kämpferisch präsentiert:

Ich gehe immer voraus, in guten und auch in schlechten Zeiten, ich höre nicht auf zu kämpfen und zurücktreten kommt für mich nicht in Frage.

So Moniz auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Ob sich der (von den Fans sehr geschätzte) Salzburg-Coach nach einem neuerlichen Punkteverlust noch „halten“ kann, ist fraglich. Eine Prolongierung der längsten Negativ-Serie in der jüngeren Geschichte des Vereins, wird wohl seitens der Vereinsführung kaum toleriert werden.

Gelingt gegen den KSV kein Sieg, wird aber nicht nur der Trainerposten diskutiert werden. Die Winterpause wird dann – neben Jefferson und Alex, die im Winter wieder in die „Heimat“ kehren werden – eine Veränderungen im Kader bringen.

Für das angeknackste Selbstvertrauen der Spieler und für die Motivation der Fans, sind 3 Punkte unabdingbar. Für den Tabellenplatz sowieso.

Auch die Verletztenliste wurde wieder etwas länger. Schwegler und Schiemer fallen neben Alan aus. Beide laborieren an einem Muskelfaserriss. 

Anpfiff ist Samstag, 26.11.2011 um 18.30 Uhr in der Red Bull Arena. salzburg12.at twittert für die Fans wieder live unter dem Hashtag #rbsvsksv vom Spiel. Einfach @salzburg12live folgen.

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FC Red Bull Salzburg
Alex Januschewsky

Alex Januschewsky wurde 1968 in Salzburg geboren und ist seit Mitte der 1970er Jahre Fan des Salzburger Spitzenfußballs - mit Leib, Herz und Seele. Er war Mitglied von heute nicht mehr existenten SV Austria Salzburg Fangruppierungen, ging aber den Weg der Fan-Neugründung im Jahr 2005 nicht mit. Seit 2010 ist er Herausgeber von SALZBURG12.at und zuständig für Neuigkeiten, Vorberichte sowie die Liveberichterstattung von den Spielen. Ebenso ist er Mitglied von Sports Media Austria, der Vereinigung österreichischer Sportjournalisten.
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