Wieder nur Remis…

Red Bull Salzburg jubelte schon nach drei Minuten über die Führung. Doch erneut konnte man keine drei Punkte verbuchen. Ein ungerechtfertigter Ausschluss und ein Gegentreffer nach einer Stunde waren...
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Red Bull Salzburg jubelte schon nach drei Minuten über die Führung. Doch erneut konnte man keine drei Punkte verbuchen. Ein ungerechtfertigter Ausschluss und ein Gegentreffer nach einer Stunde waren Schuld, dass es gegen Ried nur zu einem Unentschieden reichte.

Ricardo Moniz musste auf den am Knie verletzten Leonardo verzichten, daher sah die Startelf folgendermaßen aus:

Gustafsson
Schwegler – Sekagya – Hinteregger – Svento
Zarate – Cziommer – Schiemer – Jantscher
Wallner – Maierhofer

Der Torschütze zur frühen Führung | © GEPA, Felix Roittner

Die Partie war kaum angepfiffen, da stand es schon 1:0. Roman Wallner bediente Stefan Maierhofer mit einer Hereingabe von rechts ideal. Unsere Nummer 9 verwandelte den Ball gekonnt im Fliegen mit dem linken Fuß ins Eck zur Führung.

Kurz darauf hatte Roman Wallner die Chance, die „Bullen“ mit zwei Toren in Front zu bringen. Seinen Abschluss nach dem Sololauf auf das Tor von Thomas Gebauer konnte Reifeltshammer im letzten Augenblick verhindern (7.). Allerdings dürfte sich Roman Wallner beim Antritt eine Zerrung zugezogen haben. Er blieb nämlich verletzt liegen, musste von den Betreuern behandelt werden. Vorerst konnte er dann weitermachen.

In Spielminute 20 hatte Salzburg Glück, Casanova setzte einen Kopfball nach Basala-Mazana-Flanke an die Querlatte.

Für Wallner ging es nicht weiter. In der 21. Minute musste Moniz reagieren, brachte Georg Teigl in die Partie.

Bei einem Zweikampf zwischen Carril und Sekagya im Strafraum hätte sich wohl niemand über einen Elfmeter für Ried beschweren dürfen, Rene Eisner gab aber keinen Penalty.

Salzburg hatte zwar zu Beginn mehr vom Spiel, mit der Führung im Rücken beschänkte man sich jedoch vermehrt darauf, die Führung zu verwalten. Einzig Georg Teigl konnte noch gefährlich werden, nach einer Ecke schoss er jedoch knapp links neben das Tor von Gebauer.

Rot für Jantscher | © GEPA, Felix Roittner

Eine entscheidende Szene dann kurz vor der Pause: Nach Ballverlust im Spielaufbau foulte Jantscher Anel Hadzic. Schiri Eisner zückte die rote Karte. Dieses Foul ist zwar gelb-würdig, da Jantscher von der Seite in den Neo-Bosnier hineinrutschte, allerdings ist Rot definitiv überzogen.

Mit der Führung, jedoch einen Mann weniger, ging es in die Kabine.

Diese konnte Franz Schiemer nicht mehr verlassen. Er zog sich eine Zerrung im linken Oberschenkel zu und ist auch für das Europa-League-Spiel am Donnerstag gegen Bilbao fraglich.

Moniz brachte für Schiemer Petri Pasanen in die Partie, stellte um. Der Finne ging für Sekagya in die Innenverteidigung, Seke übernahm Schiemers frei gewordenen Platz im defensiven Mittelfeld.

In Durchgang zwei hatten die Gäste in numerischer Überlegenheit auch mehr vom Spiel, jedoch vorerst keine klaren Ausgleichschancen.

Dies änderte sich in Minute 62 schlagartig. Nach einer Ecke des an die Oberösterreicher ausgeliehenen Marco Meilinger war Thomas Reifeltshammer zur Stelle und besorgte per Kopf den Ausgleich.

Erst mit dem Gegentreffer fand Salzburg wieder besser ins Spiel. Nach Zuspiel von Schwegler setzte Zarate den Ball an den Pfosten. Den zurückspringenden Ball jagte Stefan Maierhofer in den Salzburger Abendhimmel (71.).

Cziommer hatte vom Strafraumeck fünf Minuten später die Chance auf das 2:1, der Schuss strich jedoch knapp am linken Eck vorbei.

Auf Seiten der Rieder hatte Casanova nach Zuspiel von Basala-Mazana die Führung auf dem Fuß, er verfehlte das Ziel jedoch recht deutlich.

Nacho prüfte Gustafsson noch zweimal aus der Distanz, ehe Simon Cziommer die größte Siegchance in der 90. Minute hatte. Ideal bedient von Georg Teigl konnte der Deutsche die Flanke per Kopf nicht im Tor unterbringen.

In den zwei Nachspiel-Minuten passierte anschließend nichts mehr, es blieb beim enttäuschenden Remis.

Salzburg wartet somit seit bereits fünf Bundesliga-Spieltagen auf einen Dreier. Am Donnerstag kommt Athlétic Bilbao in die Arena, nächstes Wochenende müssen die roten Bullen ins Pappelstadion nach Mattersburg.

/cl

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Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
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