Es läuft nicht…

Der Negativlauf der Salzburger Bullen nimmt und nimmt kein Ende – nach einem Heimremis gegen Wacker Innsbruck und in den Runden davor Niederlagen gegen Austria und Admira, verlor man...
Es läuft nicht…
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Der Negativlauf der Salzburger Bullen nimmt und nimmt kein Ende – nach einem Heimremis gegen Wacker Innsbruck und in den Runden davor Niederlagen gegen Austria und Admira, verlor man gestern auch in der UPC-Arena gegen einen keineswegs überzeugenden Gegner.
Ursachenforschung fällt immer schwerer…

Erstmals in der Startelf stand bei Red Bull Salzburg Luigi Bruins, er, Svento und Abräumer Schiemer bildeten am Sonntag das Salzburger Mittelfeld. Im Mittelsturm bekam Roman Wallner abermals den Vorzug gegenüber Stefan Maierhofer.

Franco Foda blieb auf der Gegenseite seinem altbackenen 4-2-2-2 treu: Eine Einladung für Salzburg quasi, auf 4-2-3-1 (beispielsweise mit Leonardo auf der 10) umzustellen, doch Moniz schlug sie aus.

Zu Spielbeginn war ganz klar der favorisierte Gast im spielerischen Vorteil, hatte weitaus mehr Ballbesitz und gewann fast 70% aller Zweikämpfe. Und obwohl man nur wenige Chancen herausspielte, schien es in dieser Phase nur eine Frage der Zeit, wann denn der Vizemeister endlich dem Meister eins einschenkte.

Doch es sollte ganz anders kommen – ein einfacher Pass in die Spitze, Gustafsson knüpft an seine desolaten Leistungen aus den Vorwochen nahtlos an, verschätzt sich auf groteske Art und Weise und öffnet so Manuel Weber Tür und Tor. Mit ihrem ersten nennenswerten Angriff waren die Grazer in Führung gegangen!

Die Roten Bullen waren von da an völlig von der Rolle und wurden durch Imre Szabics auch prompt bestraft – 28 Minuten gespielt, 2:0 Sturm. Kurz vorm Pausenpfiff hatten dann sowohl Sturm als auch Salzburg noch je eine 100%ige Torchance – Kainz bzw. Zarate scheiterten jedoch knapp.

Die zweite Spielhälfte begann Salzburg mit Jakob Jantscher anstelle des eher enttäuschenden Gonzalo Zarate und sofort wurde der linke Flügel merklich besser. Vor allem Jantschers Hereingaben sollten für Jantschers Ex-Verein an diesem Abend noch einiges an Schwierigkeiten bringen.

Die Moniz-Truppe warf nun alles nach vorn, nagelte die Grazer auch in ihrer Hälfte fest, klare Torgelegenheiten konnte man sich aber weiterhin nicht erspielen. So richtig gefährlich wurde man erst ab der 77. Spielminute, dem gelb/rot-bedingten Ausschluss von Milan Dudic.

Nach einer netten Kombination gelang Dusan Svento sogar noch der Anschlusstreffer, zum Ausgleich reichte es allerdings nicht mehr.

Zusammenfassend

Gerade in der vielgepriesenen Offensive enttäuschten die Bullen auf ganzer Linie. Es fehlt an Eingespieltheit, an Ballsicherheit und Kreativität im Mittelfeld (gerade jetzt, da er verletzt ist, zeigt sich wie wichtig Leitgeb für das Salzburger Spiel war) und zeitweise auch am letzten Quäntchen Konzentration und Konsequenz.

Hier hat Moniz für die kommenden Spiele den Hebel anzusetzen – und wenn wir ihn kennen, wissen wir, er wird das auch tun.

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FC Red Bull Salzburg
Dominik Seitlhuber

19-jähriger Taktikfanatiker aus Niederösterreich. :)
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