Juniors verlieren Derby in Maxglan

Juniors können zum dritten Mal in Folge keinen Sieg gegen die violette Neugründung, SV Austria Salzburg, einfahren....
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Seit Tagen wurde das Derby SV Austria Salzburg gegen die Red Bull Juniors sehnsüchtig erwartet. Eine hitzige Stimmung war garantiert. Knapp 2000 Zuseher fanden den Weg ins ausverkaufte „MyPhone Stadion“. Auch einige Fans der roten Bullen waren in einem abgetrennten Sektor vor Ort. Während die violette Neugründung zum Dritten Mal in Folge gegen die Juniors ungeschlagen bleiben wollte, setzen die Jungbullen alles daran, endlich ihren ersten Sieg gegen die Mannschaft aus Maxglan einzufahren. Um das zu schaffen, spielte Profispieler Marco Meilinger von Beginn an:

Heimann
Martschinko Völkl Ramalho Staudecker
Pamminger Öttl
Meilinger Savic Krenn
Katnik

Doch zu Beginn wollten beiden Mannschaften keinen frühen Rückstand riskieren und so entwickelte sich das Spiel zu einem Geduldspiel. Das Spiel war eher von Kampf geprägt als von Leidenschaft. Zwar kamen die Juniors in Minute 7 durch ein schönes Kombinationsspiel zu einem sehenswerten Treffer, den der Schiedsrichter zum Leidwesen der Jungbullen wegen Abseits aberkannt hatte, doch danach passierte recht wenig.

In der ersten viertel Stunde hatten die roten Bullen mehr vom Spiel, doch bis auf das Abseitstor kam wenig bis gar nichts gefährliches auf das Tor von Austria Tormann Eisl. Das lag auch daran, dass man zwar oft in den Strafraum des Gegners gelangte, aber den Abschluss nicht zwingend suchte.

Im weiteren Verlauf des Spiels versuchten die Juniors, den violetten Abwehrriegel mit direkten Pässen und schönen Kombinationsspiel zu durchbrechen, aber die Austrianer, die mit gesunder Härte in die Zweikämpfe gingen, konnten die Angriffe meist stoppen. Außerdem trauten sich die technisch versierteren Spieler der Juniors zu wenig, in ein 1:1 zu gehen. Die Hausherren hingegen versuchten es mit hohen Bällen in die Spitze.

Erst nach einer halben Stunde nahm die Partie an Fahrt auf. Nachdem Meilinger ca. 25 Meter vor dem Tor gelegt wurde, zirkelte Pamminger den Freistoß über die Mauer, doch Torhüter Eisl konnte den Ball parieren. Kurz danach konnte Juniors „Abräumer“ Öttl eine Flanke in höchster Not klären. Ein Violetter stand schon zum Einschuss bereit. Die folgende Ecke kam perfekt auf den völlig allein gelassenen Vujic, der den Kopfball aber direkt auf Goalie Heimann setzte. Vujic ist neben Eisl und Borozni übrigens einer von 3 Ex-Bullen in der Startformation der Austria gewesen.

Wieder wenige Sekunden nach dieser Großchance, die schönste Aktion des Spiels auf der anderen Seite. Meilinger spielte den Ball elegant mit der Hacke in den Lauf von Katnik, der aber allein vor dem Tor an Eisl scheiterte. Solche Chancen muss man in einem Derby machen.

Eine Minute vor der Halbzeit der Schlag für die Bullen. Nach einem Fehler von Krenn, der warscheinlich mit den Gedanken schon in der Pause war, schoss der Kapitän der Austrianer, Florian Hirsch, den Ball unhaltbar ins Kreuzeck. Da beherrschen die Juniors das Spiel weitgehend und kriegen kurz vor der Pause das 0:1. Bitter, aber das zeichnet eine erfahrene Mannschaft wie die Austria aus. Das war gleichzeitig der Halbzeitstand.

In der 2. Hälfte gaben die Juniors nicht auf.  Trainer Baumgartner reagierte und brachte mit Handle und Alleoni zwei Offensivspieler, doch man kam am Abwehrriegel nicht vorbei. So hatten die Hausherren durch einen Konter die erste Chance in Hälfte 2.  Ein Weitschuss in der 60. Minute ging nur knapp über die Latte.

Das größere Highlight zu diesem Zeitpunkt war aber die Durchsage des Stadionsprechers. Als alle mit der offiziellen Zuschauerzahl rechneten kam nur: „Wir bedanken uns bei…allen die hier sind“. Ein Grinsen konnte man sich nicht verkneifen.

5 Minuten später die größte Chance für die Jungbullen in der 2. Hälfte. Ein Freistoß von Meilinger landete aber nur auf dem Außennetz.

10 Minuten vor Spielende Gelb-Rote Karte für die Juniors. Nach einem unnötigen Foul von Rechtsverteidiger Marschinko an der Außenlinie kassierte dieser die 2 Gelbe Karte und ging somit frühzeitig unter die Dusche.

Wenige Minuten vor dem Schlusspfiff das entgültige „K.O“ für die Bullen. Nach einem hohen Ball der Austria konnte die Abwehr den Ball zwar noch klären, aber Stürmer Mayer hatte zu viel Platz und fixierte mit einem Schuss in die Mitte den Sieg. Da hat nicht nur Tormann Heimann nicht sonderlich gut ausgeschaut.

Somit haben es die Juniors nach 3 Runden nur 1 Punkt auf dem Konto und konnten im dritten Aufeinandertreffen mit der neugegründeten Austria nicht gewinnen. Letztlich gewann die Austria wegen ihrer „Abgebrühtheit“ und Erfahrung verdient mit 2:0. Ende März gibt es aber eine Revanche in der Red Bull Arena.

Simon Handle, der diesmal Marco Meilinger den Vorzug geben musste und erst in der 2. Halbzeit zum Einsatz kam, bringt es gegenüber salzburg12 auf den Punkt: „Ich habe ja nicht von Beginn gespielt, weil Meili runter gekommen ist, daher sehe ich das von außen anders, aber wir haben mehr Ballbbesitz gehabt, haben das Spiel kontrolliert, haben aber kein Tor gemacht. Katnik hatte eine riesen Chance und dann ist es wie immer, dass wir bei jedem Fehler bestraft werden. Es ist ziemlich bitter, weil wir aus 3 Spielen nur 1 Punkt geholt haben, obwohl wir gegen Wattens, Neumarkt und auch heute die bessere Mannschaft gewesen sind. Es bringt uns nichts, wenn wir schönen Fußball spielen, aber nicht gewinnen.“

Austria Obmann Walter Windischbauer zeigt sich hingegen überglücklich: „Einfach einmalig mit diesen Fans im Rücken. Dann waren wir glaube ich auch die ganze Partie die bessere Mannschaft.“
…Das lassen wir mal unkommentiert stehen.

Schon am Montag geht es für die Juniors weiter. Diesmal wieder daheim in der Akademie Liefering um 18 Uhr gegen SV Wacker Innsbruck II.

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Maxi Paluch

Ist trotz seines noch jungen Alters schon lange ein Salzburg-Fan. Schon vor der Ära Red Bull zog es ihn immer wieder ins Stadion. Anfang 2010 entdeckte Maxi seine Leidenschaft für die Juniors und informierte die salzburg12.at-Leser stets über die Neuigkeiten rund um den Nachwuchs. Im Sommer 2012 wechselte er in das RB-Community Team, dem er bis 2015 angehörte. Nun ist er Gastautor.
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