„Der Höhepunkt meiner Karriere“

U17-WM Teilnehmer und Red Bull Juniors Tormann, Thomas Dähne, im salzburg12.at Interview....
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Für Red Bull Juniors Keeper Thomas Dähne ging mit der Nominierung für die U17-WM in Mexiko ein Traum in Erfüllung. Nun ist die WM vorbei und der sympathische Deutsche schildert seine Eindrücke darüber im salzburg12.at Interview. Außerdem spricht er über seine Karriere und die neue Saison.

salzburg12.at: Hallo Thomas. Erst einmal Willkommen zurück in Österreich. Welche Eindrücke nimmst du aus dieser U17 WM mit?

Thomas Dähne: Die WM war ein riesen Erfolg. Der Höhepunkt meiner noch jungen Karriere. Das Interesse in Deutschland und in Mexiko war einfach riesig. Ich bin einfach nur übermäßig stolz, dieser Mannschaft angehört haben zu dürfen.

salzburg12.at: Gab es auch einige Deutschland Fans?

Thomas Dähne: Deutschland war in Mexiko sehr beliebt. In Queretaro zum Beispiel, das als deutsche Stadt galt, wurden wir super unterstützt. Außerdem waren 10-15 aus Deutschland angereiste Fans bei jedem unserer Spiele vor Ort. Zudem war auch das Medieninteresse an der deutschen Mannschaft riesig.

salzburg12.at: Wann hast du erfahren, dass du zur WM mitfahren darfst und was hast du in diesem Moment gedacht?

Thomas Dähne: Erfahren habe ich es ca. 3 Wochen bevor die Einladung verschickt wurde. Ich war sehr stolz, für mein Land bei einer Weltmeisterschaft dabei zu sein! Der Trainer hat mich auch angerufen und mir gesagt, dass ich dabei bin und meine harte Arbeit nun belohnt werde. Die Einladung bekam ich dann per E-Mail auf dem Weg zum SFV-Cup Finale und die Freude war einfach zu groß um sie zu beschreiben.

salzburg12.at: Wie ist das Gefühl, wenn die Nationalhymne gespielt wird und man weiß, dass man bei einer WM hautnah dabei ist und zu den besten deutschen Nachwuchskräften zählt?

Thomas Dähne: Unbeschreiblich, weil wenn man bedenkt, dass wie beim Spiel um Platz 3 bis zu 100.000 Fans dabei sind, dann ist das schon ein schönes Gefühl. Ich habe bei jedem Spiel beim Singen der Nationalhymne Gänsehaut bekommen, weil ich als kleiner Junge davon geträumt habe, einmal für mein Land spielen zu dürfen.

salzburg12.at: Wie bitter war es in der allerletzten Minute das entscheidende Gegentor im Halbfinale zu bekommen? Gerade gegen Gastgeber Mexiko, die wohl viele auf ihrer Seite hatten.

Thomas Dähne: Sehr bitter, weil wir eigentlich durch 2 Wundertore ausgeschieden sind aber trotzdem war die ganze WM für uns und für den Deutschen Fußball ein totaler Erfolg

salzburg12.at: Ihr habt den 3. Platz erreicht. Zufrieden? Oder überwiegt bei dir die Enttäuschung, nicht ins Finale und somit nicht ins Aztekenstadion gekommen zu sein?

Thomas Dähne: Wir haben im Spiel um Platz 3 dann noch mal alles gezeigt was wir konnten und spielerisch auch verdient nach 1:3 Rückstand mit 4:3 gewonnen. Das zeigt einfach den super Charakter dieser Mannschaft. Zum Glück wurde dieses Spiel auch im Aztekenstadion gespielt. (lacht)

salzburg12.at: Welche persönlichen Ziele hast du für das nächste Jahr?

salzburg12.at: Meine Ziele sind, dass ich mich kontinuierlich weiterentwickle und mein Ziel ist es, mich langfristig als Nr. 1 durchzusetzen.

Thomas Dähne: Sollte Niclas Heimann weiter gesetzt sein, kommt für dich ein Wechsel oder eine Leihe im Winter in Frage?

Thomas Dähne: Kann ich zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht sagen, aber ich brauche mich nicht verstecken. Ich muss mich einfach jeden Tag im Training anbieten und zeigen dass ich spielen will.

salzburg12.at: Wie ist das Verhältnis zwischen euch Beiden?

Thomas Dähne: Das Verhältnis zwischen uns zwei ist sehr gut. Es werden auch außerhalb des Platzes Späße gemacht, aber auf dem Platz konzentrieren wir uns zwei vollkommen aufs Training.

salzburg12.at: Du hast als Jugendlicher in deiner Heimat beim TSV Rosenheim gespielt. Wie kam es zum Wechsel nach Salzburg?

Thomas Dähne: Damals stand auch ein Wechsel zum FC Bayern im Raum. Ich habe mich aber sehr gut gefühlt, als ich mit den Verantwortlichen von Red Bull Salzburg gesprochen habe und deswegen Red Bull zugesagt.

salzburg12.at: Deutschland ist ja bekannt dafür, richtig gute Torhüter zu haben. Hat man das als Deutscher im Blut? Nicht ohne Grund stehen in Salzburg mit Alex Walke, Niclas Heimann und dir 3 deutsche Torhüter unter Vertrag, oder?

Thomas Dähne: Deutschland ist ja in der Torhüterausbildung die Nr. 1 auf der Welt und Red Bull wird sich schon etwas gedacht haben, wenn sie 3 Deutsche verpflichten. (lacht)

salzburg12.at: Inwiefern ist ein Torhüter kein normaler Fußballspieler und anders als die Spieler, die nicht zwischen den Pfosten stehen? Und warum?

Thomas Dähne: Torwart sein ist etwas ganz besonderes. Es ist einfach super, wenn man zum Beispiel einen unhaltbaren Ball hält. Sicher gehört auch viel Mut dazu, aber manche sagen, Torhüter seien nie müde. Das stimmt nicht, weil bin nach jedem Spiel müde, weil die mentale & körperliche Belastung sehr hoch ist.

salzburg12.at: Mit Eddie Gustafsson steht ein Goalie im Tor der ersten Mannschaft, der in Salzburg zu einer Identifikationsperson geworden ist und einen Heldenstatus besitzt. Holt man sich ab und zu Tipps von ihm?

Thomas Dähne: Tipps nicht direkt, aber wenn man manchmal mit den Profis trainieren darf, schaut man sich schon die einen oder anderen Sachen ab, wie man es vielleicht besser machen könnte.

 salzburg12.at: Warst du schon immer Torwart, oder hast du in der Jugend auch andere Positionen gespielt?

Thomas Dähne: Ich war eigentlich schon immer Torwart. Ich wurde nur 1 Mal bei meinem Heimatverein FV Oberaudorf für 1 Spiel ins Feld beordert, weil wir zu wenig Feldspieler hatten. Wir haben 3:2 gewonnen. Ich habe zwar 2 Tore geschossen, aber Torwart war einfach das bessere für mich. (lacht)

salzburg12.at: Der Saisonauftakt ist mit dem 1:3 in Wattens und 0:0 gegen Neumarkt nicht gerade nach Plan verlaufen. Was fehlt dieser Mannschaft, um an die Leistungen vom letzten Jahr heranzukommen?

Thomas Dähne: Wir müssen unsere Konstanz wieder finden und so leidenschaftlich wie in der letzten Saison agieren, dann ist auch wieder mit den Red Bull Juniors aus der letzten Saison zu rechnen.

salzburg12.at: Welche Ziele strebt ihr als Mannschaft diese Saison an?

Thomas Dähne: Es ist schwer nach 2 Spieltagen ein Ziel auszugeben, aber im Vordergrund steht die Weiterentwicklung jedes einzelnen Spielers.

salzburg12.at: Dein Vorbild?

Thomas Dähne: Manuel Neuer

salzburg12.at: Was treibt ein Thomas Dähne Privat?

Thomas Dähne: Ich gehe gerne mit Freunden weg, aber einen hohen Stellenwert haben unsere Fifa-Turniere im Internat. (lacht)

salzburg12.at: Danke für das Interview.

Thomas Dähne: Gerne.

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Maxi Paluch

Ist trotz seines noch jungen Alters schon lange ein Salzburg-Fan. Schon vor der Ära Red Bull zog es ihn immer wieder ins Stadion. Anfang 2010 entdeckte Maxi seine Leidenschaft für die Juniors und informierte die salzburg12.at-Leser stets über die Neuigkeiten rund um den Nachwuchs. Im Sommer 2012 wechselte er in das RB-Community Team, dem er bis 2015 angehörte. Nun ist er Gastautor.
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