3 Punkte mit fahlem Beigeschmack

Weitere 3 Punkte auf dem Konto der Salzburger. Eine Partie mit eindeutig bitterem Nachgeschmack......
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Im sogenannten ‚Westderby‘ standen einander im Rahmen des zweiten Spieltags Vorvorjahresmeister Salzburg und Vorvorjahresaufsteiger Innsbruck gegenüber. Eine Paarung, wie sie seit jeher für Spannung, ansehnlichen Fußball und emotionsgeladene 90 Minuten steht.

(C) GEPA

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Die Partie am Sonntag war jedoch zu keinem Zeitpunkt hochklassig, ansehnlich nur mit zwei zugedrückten Augen und spannend keine 60 Minuten lang. Für Emotion war hingegen umso mehr gesorgt, wobei man auf beiden Seiten eindeutig Grenzen überschritt und nun mit entsprechenden Konsequenzen zu rechnen hat.

Ersatzmann
Doch der Reihe nach… und zuerst zum, jedenfalls für eine Red Bull Salzburg-Fanseite, Wesentlichen, dem Sportlichen:
Salzburg begann praktisch unverändert den letzten Partien gegenüber, einziges Fragezeichen war im Vorfeld ob Hinteregger (zog sich gegen die Austria eine Oberschenkelverhärtung zu, Anm.) denn spielen wird können, welches schnell mit ‚Nein‘ und Sekagya als Ersatzmann beantwortet war. Auch taktisch blieb Moniz in praktisch allen Punkten seiner Linie und vor allem dem 4-3-3 treu.

Wacker Innsbruck dagegen setzte auf ein kompakteres, weniger offensives 4-1-4-1, das jedoch mit hoch stehender Viererkette und somit doch recht angriffsorientiert gespielt wurde. Tatsächlich, die Hausherren versuchten mit den klar favorisierten Bullen mitzuspielen.

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Und das gelang den Tirolern über weite Strecken sogar recht gut – dem Salzburger Mittelfeld bekam das intensive Forechecking ganz und gar nicht, mit Fortdauer des Spiels verlor man dadurch mehr und mehr die Nerven und ließ sich zu zahlreichen Fehlpässen hinreißen. Gerade die älteren und/oder weniger laufstarken Spieler (Schwegler, Cziommer, Lindgren,…) hatten in dieser Phase Müh und Not Sinnvolles mit dem Ball anzustellen.

Gefährlich war Salzburg in der ersten Halbzeit nur sporadisch – und wenn, dann ausschließlich über die Flügelspieler Zarate und Leonardo, der zuvor für Jakob Jantscher, welcher sich unglücklicherweise bereits früh in der Knöchelgegend verletzt hatte, gekommen war.
Nach 45 Minuten war also mit vielem zu rechnen, nur nicht mit einem Sieg der Salzburger Mannen.

11 Meter

Doch Moniz dürfte in der Kabine die richtigen Worte gefunden haben – praktisch nicht wieder zu erkennen war seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel.
Die Mannschaft war sichtlich bereit, alles zu tun was nötig war um so früh wie möglich zu treffen und Innsbruck doch noch mit 3 Punkten zu verlassen. Und der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Die Innsbrucker verschenken im Spielaufbau leichtfertig den Ball, über Lindgren, Cziommer und schließlich Christoph Leitgeb wandert der Ball im Eiltempo von der rechten auf die linke Seite, wo Leonardo zum Sprint ansetzt, an Harding vorbeistürmt, nur um später von dessen Arm am Flanken gehindert zu werden.

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Korrekterweise entschied Schiedsrichter Grobelnik auf Strafstoß. Alan trat an – und traf. 1:0 für die Roten Bullen, etwas entgegen dem bisherigen Spielverlauf aber keineswegs unverdient.
Der Führungstreffer ließ die Salzburger offenbar Selbstbewusstsein zurückgewinnen, man spielte fortan sichtlich befreiter und wusste mit der einen oder anderen Kombination zu beeindrucken.

Heldenstatus: Fußballgott Eddi Gustafsson

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Dennoch, so recht bekam man das Spiel nicht unter Kontrolle. Immer wieder fand Wacker Torgelegenheiten, oder zumindest Halb-Chancen vor. Vor allem in den letzten Minuten wurden die Salzburger dann zu passiv, was den Innsbruckern überall auf dem Platz Räume verschaffte.

Trotzdem sah es lange nach einem glanzlosen Sieg der Bullen aus, bis schließlich ein Wacker-Spieler im Salzburg-Strafraum zu Boden ging und zur Belohnung einen Elfmeter zu seinem Gunsten gepfiffen bekam. Obendrein musste Rasmus Lindgren mit Gelb-Rot frühzeitig das Feld verlassen.
Weshalb? Selbst Zeitlupenstudien aus allen möglichen Winkeln gaben keine Auskunft darüber.

Der Rest ist Geschichte, Eddie Gustafsson der Held des Abends und Red Bull Salzburg letztlich verdienter Sieger in einem mittelmäßigen Westderby.

Medien

Die besten Fotos gibt es natürlich auf der @redbullsalzburg Fanpage auf Facebook:

http://www.facebook.com/media/set/?set=a.10150240849435563.319140.15871855562&type=1

Die Videozusammenfassung natürlich auf www.redbullsfan.tv

Zum Abschluss dieses Artikels möchten wir euch ein Video zeigen, welches mal auf YouTube zu finden war – wir verneigen uns zu tiefst vor Eddie Gustafsson und seiner herausragenden Leistung.

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FC Red Bull Salzburg
Dominik Seitlhuber

19-jähriger Taktikfanatiker aus Niederösterreich. :)
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