0:0 am Torlos-Sonntag

Die Salzburger mit einem torlosen Unentschieden gegen den SV Mattersburg am dritten Spieltag. Aufgrund schwächelnder Konkurrenz änderte sich an der Tabelle jedoch für die "Bullen" nichts....
0:0 am Torlos-Sonntag
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Knapp 8.000 Zuschauer waren in die Red Bull Arena zum Spiel unserer „Bullen“ gegen den SV Mattersburg gekommen. Bei Sonnenschein und Temperaturen um die 20 Grad pfiff Schiedsrichter Ouschan, Debütant in der Bundesliga, um Punkt 16:00 die Partie an.

Salzburg spielte, nicht zuletzt aufgrund der Sperren von Sekagya und Lindgren, ohne Sechser in folgender Formation:

Alan – Leonardo
Zarate – Cziommer – Leitgeb – Alex
Svento – Pasanen – Hinteregger – Schwegler
Gustafsson

Die roten Bullen begannen ambitioniert, hatten in der ersten Minute durch Alan bereits eine gute Torgelegenheit, den Schuss des Brasilianers aus knapp 20 Metern konnte Borenitsch parieren.

Nach gut 20 Minuten verletzte sich Petri Pasanen an der rechten Wade und kam zur Behandlung an den Spielfeldrand.

Während die „Bullen“ einen Mann weniger auf dem Platz hatten, zog Domoraud vom linken Flügel ab. Die erste Torchance für die Burgenländer ging knapp über das Tor von Eddie Gustafsson.

Unmittelbar danach hatte Naumoski mit einer verunglückten Rückgabe von Leitgeb auf Gustafsson die Chance auf die Führung, doch unser Kapitän blieb aufmerksam und klärte.

Die Betreuer versuchten noch alles, um Petri Pasanen wieder flott zu bekommen, der Finne musste jedoch passen. Erste Diagnose: Muskelzerrung im rechten Unterschenkel. Für ihn kam Chema Anton ins Spiel.

Die kuriose „Triple-Chance“ | © GEPA

Der Spanier war im Anschluss an der größten Torchance im Spiel der Bullen beteiligt. Cziommer prüfte Borenitsch aus der Distanz, der Mattersburg-Goalie ließ den Ball nach vorne abprallen – vor die Füße der heranstürmenden „Bullen“ Hinteregger, Alex und eben Chema Anton (Bild links). Beim Torschussversuch standen sich jedoch alle drei gegenseitig im Weg, sodass Borenitsch die Situation noch entschärfen und den Ball packen konnte.

Alarm im eigenen Strafraum nochmals kurz vor der Pause als eine abgerissene Flanke von Wilfried Domoraud hinter Gustafsson beinahe noch ins Tor fiel. Die Stange war der Führung der Gäste im Weg.

Die Partie ging torlos in die Pause.

Sicherer Rückhalt: Eddie Gustafsson | © GEPA

Mit Wiederbeginn waren die Burgenländer abermals gefährlich. Nach einem Freistoß von Manuel Seidl kommt Patrick Bürger zum Kopfball, den Eddie Gustafsson bravourös abwehrte. Die anschließende Ecke brachte erneut Gefahr für unser Gehäuse, Pöllhuber mit dem Kopf, der Versuch endete an der Querlatte.

Cziommer hatte in der 58. Minute mit einem Freistoß die beste Gelegenheit der Salzburger in Hälfte zwei. Der abgefälschte Schuss ging jedoch Zentimeter am linken Eck vorbei.

Ricardo Moniz versuchte noch, der Partie neuen Schwung zu verleihen, die Einwechslungen von Wallner und Jefferson (für Alex und Zarate) brachten jedoch keine nennenswerten Möglichkeiten mehr zu Tage.

Einzig Alan mit einem Kopfball und Leonardo’s Volley-Schuss kurz vor Schluss konnte man noch als halbwegs reelle Torchancen verbuchen.

Am Ende blieb es jedoch beim torlosen Remis. Die Fans quittierten das Ergebnis mit Pfiffen.

In der Liga hielt man mit dem 0:0 den zweiten Tabellenplatz, punktegleich mit Tabellenführer Rapid. Kurios: Auch die beiden anderen Sonntags-Spiele der Bundesliga (Innsbruck-Austria und Rapid-Ried) endeten torlos.

FC RED BULL SALZBURG – SV MATTERSBURG 0:0 (0:0)
Red Bull Arena, 7.850 Zuschauer | Schiedsrichter: Ouschan
Tore: –

Ricardo Moniz:
In der ersten Minute haben meine Spieler gleich eine Torchance kreiert, das war eine wunderbare Kombination von Alan und Leonardo. Das haben sie eine Viertelstunde durchgehalten, danach aber dem Gegner in die Karten gespielt. Es hat eigentlich nur die Disziplin gefehlt. Wenn der Gegner tief steht, muss man kreativ bleiben. Wir wissen, woran wir arbeiten müssen. Deshalb müssen wir auch positiv bleiben. Vor allem aus dem Mittelfeld muss gegen einen so tief stehenden Gegner mehr kommen, mehr Distanzschüsse, es dürfen nicht nur unsere Stürmer eine Bedrohung für den Gegner sein.“

Mein Fazit: Das 0:0 (und eigentlich schon die Europa-League-Partie gegen Senica) legte zwar einige Schwachstellen der Salzburger offen, jedoch sollten in den nächsten Wochen Spiele mit weitaus attraktiverem Spielverlauf möglich sein. Die Slowaken am Donnerstag und heute Mattersburg haben ihr Heil hauptsächlich in der Defensive gesucht, damit hat Salzburg seit längerem bereits Probleme. Einen Gegener „aufzumachen“ ist ein Mittel, welches Ricardo Moniz definitiv vermitteln will, allein an der Umsetzung scheitert man im Moment noch.

Die nächsten Spiele: Gegen Senica (nach der Hinspielniederlage unter Zugzwang), im Cup gegen Baumgarten, in der Liga nacheinander gegen Ried (auswärts), Sturm und Rapid (jeweils zu Hause) und eventuell auch noch das Europa-League-Playoff. Dies werden allesamt Begegnungen, in welchen die Gegner eher „mitspielen“ als einen Abwehrriegel aufzuziehen. Das liegt uns und kann, positive Spielverläufe vorausgesetzt, einen Motivationsschub auslösen.

Der Verein, die Fans und die gesamte Stadt hätte sich’s verdient. Ich freu mich auf die nächsten Wochen! In diesem Sinne…

/cl

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FC Red Bull Salzburg
Christoph Lumetzberger

Christoph Lumetzberger ist Red Bull Salzburg Fan durch und durch. Tolle Spiele, schöne Tore und emotionale Momente mit seinem Lieblingsteam ziehen ihn immer wieder ins schönste Stadion Österreichs, die Red Bull Arena. Über diese Website: "SALZBURG12.at ist ein tolles Projekt hinter dem ich zu 100% stehe!"
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