Donnerstag, 31. Juli 2014 - 19:07 UHR
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Warum Salzburg die richtige Adresse für Dibon ist!

Warum Salzburg die richtige Adresse für Dibon ist!

Lange hat der aktuelle Admira Kapitän Christopher Dibon auf seine Entscheidung warten lassen, nun ist es raus! Der 21-jährige einmalige A-Nationalspieler wechselt ablösefrei zur neuen Saison nach Salzburg und hat sich damit gegen das Angebot von Rapid Wien entschieden. Wie es bei solchen „Königstransfers“ üblich ist, wird dieser Wechsel in diversen Fußballforen auch heiß diskutiert. Auf die Frage, ob dies der richtige Schritt des Jungnationalspielers sei, sind nicht selten Sprüche wie „Geld regiert die Welt“ zu lesen. Doch ist es das Geld alleine, das ein Talent dazu bewegt, diesen Verein zu wählen? Salzburg12.at erläutert warum Red Bull Salzburg auch sportlich die richtige Adresse für Dibon ist.

Hohe Chancen auf Platz in der Stammelf

Momentan stehen mit Hinteregger, Douglas, Schiemer, Pasanen, Sekagya und Anton sechs gelernte Innenverteidiger im Kader. Dabei laufen die Verträge der letzten drei Genannten aus und die Aussichten auf Verlängerungen stehen schlecht. Damit wären für die nächste Saison nur noch drei Innenverteidiger im Kader. Noch dazu sind Hinteregger und Douglas bei Trainer Moniz zuletzt in Ungnade gefallen und kommen nur noch selten zum Einsatz. Des Weiteren wird Schiemer meist als defensiver Mittelfeldspieler beziehungsweise als Rechtsverteidiger eingesetzt und Lindgren wird aller Voraussicht nach auch keine Dauerlösung als Innenverteidiger sein. Von einer überdimensionalen Konkurrenz kann man also keinesfalls sprechen. Ein Stammplatz ist bei Red Bull Salzburg nicht weniger wahrscheinlich als in Wien Hütteldorf.
Obendrein spricht natürlich auch das  neue „8-8-8 System“ für Salzburg.

Europäische Bühne in Salzburg

In der Mozartstadt stehen die Chancen auf eine (erfolgreiche) Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb ohne Frage besser als in Restösterreich. Auch wenn es viele nicht wahr haben wollen, die Salzburger haben mit zwei Aufstiegen in die K.O.-Phase der Europa League in drei Jahren internationalen Erfolg gehabt, über den man sich in Österreich nur selten freuen durfte . Darüber hinaus wird man auf der europäischen Bühne mit höherer Wahrscheinlichkeit von Scouts entdeckt. So ergibt sich für Dibon möglicherweise die Chance, irgendwann zu einem internationalen Topclub zu wechseln.

Schritt ins Ausland zu früh / Salzburg als guter „Zwischenschritt“

Es gibt leider zu viele Beispiele an gescheiterten Spielern im Ausland, die nach ein, zwei gelungenen Spielzeiten in der österreichischen Bundesliga direkt den Schritt zu einem gestandenen Club im Ausland wagten. Beichler, Okotie, Royer um einige Wenige zu nennen. Besonders gut vergleichen, lässt sich der Werdegang der einst gefeierten „Zwillinge“ Beichler und Jantscher. Beide spielten im Grazer Dress die Liga schwindlig, mittlerweile hat sich das Blatt aber gewendet. Beichler kämpft heute um seinen Platz bei der SV Ried, während sich Jantscher zur Salzburger Lebensversicherung entwickelt. Auch Jantscher hatte es anfangs nicht leicht, zu regelmäßigen Einsätzen zu kommen, doch im Endeffekt kann „JJ“ stolz behaupten, er hätte den richtigen Schritt gemacht. Erst wenn man sich bei Red Bull Salzburg ein „Leiberl“ sichert, darf man ohne größere Bedenken einen Verein im Ausland in Betracht ziehen. Denn erst wenn man mit dem Konkurrenzkampf, dem Druck und der Erwartungshaltung in Salzburg zurechtkommt, ist man reif für das Ausland. Dort wird es nämlich nicht leichter.

Die Fans in Salzburg dürfen also gespannt sein, welchen Teil Dibon in der Verteidigung der Bullen einnehmen wird. Wir sind uns sicher, es war die richtige Entscheidung und sagen „Herzlich Willkommen“, Christopher!

Wir bitten um Bewertung! Danke!

 

Über Maxi Paluch

Ist trotz seines noch jungen Alters schon lange ein Salzburg-Fan. Schon vor der Ära Red Bull zog es ihn immer wieder ins Stadion. Anfang 2010 entdeckte Maxi seine Leidenschaft für die Juniors und informierte die salzburg12.at-Leser stets über die Neuigkeiten rund um den Nachwuchs. Seit Sommer 2012 ist er Teil des Community Teams. Kontakt: m.paluch@salzburg12.at

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